Dienstag, 19. März 2019

LKdo Rheinland-Pfalz: 1.Regionalausbildung - Panzerabwehr aller Truppen am 18.05.2019 in Zweinbrücken


Wie aus gut informierten Kreisen zu vernehmen war, führt das LKdo RP in diesem Jahr zwei Regionalausbildungen mit besonderen Ausbildungshighlights durch.

Die erste Regionalausbildung findet am 18.05.2019 in Zweibrücken statt.

Angemeldet wird bei LKdoRPFwResZweibruecken@bundeswehr.org

Meldeschluss ist Donnerstag der 02.05.2019.

Näheres ergibt sich aus dem Flyer des LKdo RP. Klingt sehr interessant. So oft bietet sich die Chance nicht, mit der Panzerfaust 3 zu schießen!







Der BMI ist tot - es lebe der WHtR

Eines der am kontroversest diskutierten Themen überhaupt -insbesondere in betroffenen Reservistenkreisen- war in der Vergangenheit immer wieder der BMI.
Dieser wurde jetzt abgelõst durch den WHtR ("Waist-to-Height-Ratio"-Index), der eine deutlich realitätsbezogenere Beurteilung eines potentiellen Übergewichts ermöglichen soll. 

Ich bin schon auf künftige Diskussionen gespannt! Danke Thorsten Schreiber für den Hinweis. 

Hier die Links:


Montag, 18. März 2019

Bewegen im urbanen Umfeld, das "Buddy-Prinzip" ... und das gesprengte Huhn - RSU Kompanie Rheinland-Pfalz absolviert ersten Ausbildungsblock 2019

Ende Januar – Zeit für die RSUKp RP die Ausbildung 2019 aufzunehmen. Diesmal nicht am Heimatstandort Idar-Oberstein, sondern, wie bereits einmal im Vorjahr, beim Luftwaffenausbildungsbataillon  im vorderpfälzischen Germersheim. Die Damen und Herren der Luftwaffe halten dort auch für RSU-Ranger geeignetes Ausbildungsterrain vor!

Traditionell sehr gut erneut die Antrittsstärke unserer Einheit. 77 Mann/Frau sammelten sich trotz einer Reihe (krankheitsbedingter) kurzfristiger Absagen am Freitagnachmittag am Meldekopf.
Die erste Schlacht, genannt „Einschleusen“, war zu schlagen. Um die 77 Personen starke Schützenwolke einigermaßen zu kanalisieren, war das schriftliche Anmeldeprozedere über einen Mehrstationen-Parcour verteilt.
Ich dachte mir noch, „die Hindernisbahn steht doch erst für morgen auf dem Dienstplan?!?“
Wahrlich ein anachronistischer Papierkrieg, an dem sich in den 6 Jahren, in denen ich jetzt dabei bin, nichts geändert hat. Vielleicht mit der Ausnahme, dass sich gefühlt alle paar Monate die Formulare ändern, was zusätzlichen Verdruss mit sich bringt.

Nach dem an diesem Freitagabend folgenden allgemeinen und dann speziellen theoretischen Einführungsteil in den nächsten Tag, ging es gegen 21 Uhr bei Bierchen und 'Schniposa' zum Kameradschaftsabend ins Mannschaftsheim und alsbald danach auf Stube.


 Lw-Truppenküche am nächsten Morgen fest in RSU-Hand


Kamerad Brese endlich wieder dabei!


Nach dem Frühstück und Antreten formierten sich die Kameraden (und Kameradin) zu vier Ausbildungsgruppen. Auf dem Dienstplan standen die Ausbildungsinhalte:
  1. Bewegung in urbanem Gelände
  2. Vorgehen beim Durchsuchen von Gebäuden
  3. Hindernisbahn
  4. AGSHP

Aufwärmen für die Hindernisbahn: Im Laufschritt durch die Kaserne 


Für mich begann dieser Samstagmorgen, der uns mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und einer eisigen Brise von Süd-Ost begrüßte, mit der 'HiBa'. Problem hier, den Anzug so zu wählen, dass einerseits den Außentemperaturen und andererseits den zu ewartenden körperlichen Belastungen Rechnung getragen wurde.

In mehreren Durchgängen -zuletzt gefechtsmäßig- wurde die Bahn genommen ... mehr oder weniger "elegant". Bei mir eher weniger ... aber Spaß hat's gemacht!
Laut Befehlsausgabe war die Bahn durch die Gruppe bei laufender Rundumsicherung zu absolvieren. Die Zeitvorgabe stand dabei zunächst einmal im Hintergrund.


  Letzte Vorbereitungen für die HiBa

Und los ging's ... 




















Kompaniechef Hauptmann d.R. Dr. Alexander Pfriem (rechts)


 Finale: Bekämpfung des imaginären Feindes mit der Handgranate


Nächste Station der Ausbildung: Vorgehen beim Durchsuchen von Gebäuden. Hier sind die Abläufe genau festgelegt. Die Gruppe hält beim Annähern und danach beim Eindringen in das Gebäude soweit möglich Körperkontakt, um jederzeit zu erkennen, wo sich die beteiligten Kameraden gerade befinden. So wird Raum für Raum genommen, bis das Gebäude gesichert ist.










Nach dieser interessanten Übung, die in verschiedener Aufstellung wieder und wieder ausgeführt wurde, stand die Mittagsverpflegung auf dem Dienstplan. Das denkwürdige Ereignis wurde leider bildhaft nicht festgehalten. Es gab heute ...... ÜBERRASCHUNG !!! ..... TUSCH !!! ... Hühnerfrikassee mit Reis. Dies entlockte dem Kameraden Jacoby spontan die Anmerkung, dass er genau 4x im Jahr 'gesprengtes Huhn' esse, nämlich alle Quartal bei der RSU-Blockausbildung!

Frisch gestärkt alsdann zur nächsten Station: Bewegung im urbanen Umfeld bei ständiger gegenseitiger Sicherung. Auch hier ist bei Annäherung an den 'Buddy' Körperkontakt ausdrücklich sinnvoll und gefordert.







In der Folge: Ausweichen nach hinten durch 'Abperlen'






Für uns die letzte Station an diesem Ausbildungssamstag, zwei Einheiten im AGSHP - heute nebenbei auch willkommene Gelegenheit, sich aufzuwärmen.





Das Beste wie immer zum Schluss: Die Luftwaffen-eigene Stiefelwaschanlage - sehr, sehr praktisch!!



O.k. - Waffenreinigen natürlich auch noch ...




 .... und natürlich Beförderungen !!


Elvis - Finger lang!!

Ein Danke an die Ausbilder für diesen militärisch hochinteressanten Tag, die Herren der Luftwaffe für die Zurverfügungstellung des Geländes und die Kameraden für das Wichtigste - den tollen Zusammenhalt!