Donnerstag, 19. April 2018

Zurück im Traumberuf - KpChef der RSUKp RP OTL Heisam El-Araj geht zurück in den aktiven Dienst


Die Trendwende Personal bei der Bundewehr macht es möglich: Aufgrund neuer Verpflichtungsmöglichkeiten bis zur einer Höchstdauer von 25 Jahren für Soldaten auf Zeit, ergeben sich für Reservisten als sogenannte Wiedereinsteller völlig neue Perspektiven.




 Ein besonderer Moment: Die Vereidigung (Foto: LKdo RP/Ihmels)

  
So auch für Oberstleutnant Heisam Alexander El -Araj. Seit April ist der ehemalige Reservist wieder aktiver Soldat. Im Landeskommando Rheinland-Pfalz besetzt er den Dienstposten des Stabsoffiziers für Reservistenangelegenheiten. Seine Leidenschaft für die Bundeswehr begleitet den 44-Jährigen schon lange. Von 1994 – 1998 war er Zeitsoldat beim damaligen Raketenartillerielehrbataillon 52 in Idar-Oberstein und in Hermeskeil. Unmittelbar im Anschluss daran begann er seine Ausbildung als Reserveoffizier. „Ich wollte den Kontakt zur Bundeswehr nicht verlieren und mich aktiv in die Truppe einbringen.“ Knapp 1000 Wehrübungstage hat er seit dieser Zeit geleistet.

Höhepunkt seiner Reservistenkarriere war die Aufstellung der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Rheinland-Pfalz. Als Projektoffizier begleitete er sie von den ersten Plänen bis zu ihrer Indienststellung im Jahr 2013. Ab diesem Zeitpunkt führte er sie als Kompaniechef. „Ich habe viel von meiner Freizeit in diese Aufgabe investiert und es hängt viel Herzblut daran. Damit mischt sich auch ein wenig Wehmut zu meiner Freude über den beruflichen Neuanfang.“




Der Kommandeur des Landeskommandos (li) übergibt den neuen Kompaniewimpel
(Foto: LKdo RP/Gehm)


Ausschlaggebend für die Entscheidung von Oberstleutnant El-Araj war der Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung: „Ich wollte mich weiterentwickeln und die Bundeswehr bietet mir die entsprechende Möglichkeit dazu. Die Aufhebung der Altersbegrenzung bei Wiedereinstellungen bietet mir diese hervorragende Chance.“ Mehr als 10 Jahre leitete er als Organisationsleiter Geschäftsstellen des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr in Speyer, Zweibrücken und zuletzt in seiner Heimatstadt Idar-Oberstein. Neben seinem langjährigen Engagement als Reservist eine hervorragende Voraussetzung für seine neue Tätigkeit. Was ihm daran gut gefällt? „Ich kann aktiv an der Neukonzeption der Reserve der Bundeswehr mitwirken und meine langjährigen eigenen Erfahrungen als Reservist und Mitarbeiter des Reservistenverbandes zielführend einbringen“.

Text: Irene Bühler Rech


_______

Viel Glück, Chef! Waren echt klasse Jahre!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen