Mittwoch, 22. Juni 2016

RSU Rheinland-Pfalz: Reservisteninformationstag in Idar-Oberstein




Was bedeutet es eigentlich beordert zu sein?

Diese und viele andere Fragen rund um das Thema Beorderung wurden interessierten bei einer zentralen Informationsveranstaltung an der Artillerieschule in Idar-Oberstein beantwortet.
Der Einladung des Karrierecenter der Bundeswehr in Mainz folgenden mehrere Hundert Reservisten aus Rheinland-Pfalz und konnten neben Fachvorträgen zu Themen wie der medizinischen Untersuchung oder dem neuen Unterhaltssicherungsgesetz, direkt vor Ort mit möglichen Beorderungstruppenteilen im Kontakt treten.
Der Reservistenverband unterstützte die Veranstaltung u.a. mit einem Informationsstand und konnte so im Rahmen der aktuellen Mitgliedergewinnungsaktion, erfolgreich zahlreiche Reservisten für eine Mitgliedschaft direkt vor Ort gewinnen oder interessieren.


Beorderte Mitglieder des Reservistenverbandes informierten über die zahlreichen Angebote im Bereich der Aus-und Weiterbildung, die zusätzlich zu den Angeboten der Beorderungstruppenteile „heimatnah“ genutzt werden können.

Das Landeskommando Rheinland-Pfalz war mit dem Kreisverbindungskommando Birkenfeld sowie mit der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie, die sich für einen Teil des aktiven Rahmenprogrammes verantwortlich zeigte ebenfalls vertreten.

Insbesondere auch für die RSUKp RP war der Tag eine volle Punktlandung. Insgesamt 35 Reservisten haben sich bereits vor Ort eingeschrieben und sich somit für einen Reservedienst im Heimatschutz entschieden.


Neben der territorialen Reserve nutzen auch aktive Truppenteile aus Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, über Verwendungsmöglichkeiten innerhalb des Heeres der Luftwaffe oder der Streitkräftebasis zu informieren.

Insgesamt ein gelungenes Pilotprojekt für die Zielgruppe der noch nicht beorderten Reservisten der Bundeswehr in Rheinland-Pfalz.

Text: H. El-Araj
Bilder: M. Gehm

Dieser Bericht erschien am Montag auf der Seite der Landesgruppe RP.
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Losgelöst von dem vorgenannten Bericht möchte ich folgendes anmerken:

Alle an der Veranstaltung beteiligten Kameraden -zweifellos nicht nur der RSUKp RP- haben an diesem Tage geackert, wie verrückt. Es blieb kaum einmal Zeit, durchzuschnaufen. Teilweise kam es an unserem Stand  zur Schlangenbildung interessierter Reservisten  (und nicht nur dort).
Mein persönlicher Eindruck war dabei, dass die ganz überwiegende Zahl der sich Einschreibenden nicht nur interessiert, sondern regelrecht "heiß" darauf war, sich bei den RSUKr zu engagieren.

Was aber aus den vielen, vielen Gesprächen -nicht nur an diesem Tag- auch immer wieder hervorging, war die Tatsache, dass in der Reservistensache durchaus namhaftes Potential vorhanden ist, man (Bw, zuvorderst aber der VdRBw) aber bisher offensichtlich noch nicht in der Lage ist, dies in der Fläche ausreichend zu heben. Veranstaltungen, wie hier die vom KC Mainz initierte, sind mit hohem Aufwand verbunden, aber ganz offensichtlich der richtige Weg oder doch zumindest ein richtiger Weg.
Vom VdrBw und/oder der Bw von Zeit zu Zeit in großen Regionalzeitugen geschaltete Anzeigen, sollten das wirksam unterstützen.

Entsprechend zwischen Bw und VdRBw abgestimmte Schaltungen (Handreichungen) sollten dann auch -durchaus in Privatinitiative z.B. durch freiwillige Internet-Beauftragte- regelmäßig auf einschlägigen Internetplattformen platziert werden: Bundeswehrforen, Outdoorforen, Survivalforen, Kampfsportforen, Sportwaffenforen etc. ... und natürlich deren entsprechende Pendants innerhalb der Facebook-Gemeinde.
So bin ich seinerzeit zur Reservistenarbeit, dem VdRBw und den RSUKr gekommen. Ich las die Handreichung des VdRBw zu den RSUKr, die irgendein aufmersamer Sportschützen-Kollege in einem Forum postete. Letztlich also durch Zufall. Solche Zufälle sind allerdings 'planbar' und sollten künftig 'gezielt herbeigeführt' werden.

Viele der von mir am Samstag Angesprochenen wussten nicht nur nicht, was die RSUKr sind, sondern waren sich vor der Kontaktaufnahme durch das KC Mainz/LKdo RP durchaus nicht im Klaren, dass man sich als Reservist aktiv in der Truppe einbringen kann.
Einiges an Potential dürfte allerdings auch alleine dadurch verpuffen, dass leistungsbereite, sich bei Bw-Dienststellen selbsttätig erkundigende Kameraden mitunter so lange von Apparat zu Apparat weitergereicht werden, bis sie -gelinde gesagt- die Lust verlieren. Derartige Berichte hört man immer wieder.

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Aufgefallen:

Bundeswehr Journal: Verteidigungsausgaben der Europäer im Aufwärtstrend

Spiegel Online:  Schlacht um Mossul im Irak: Der gefährliche Marsch auf die letzte IS-Metropole

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TV-Tipp Mittwoch:

Kabel 1: 2015 - 2230: Stadt derEngel (Fantasymelodram mit Nicolas Cage)

PRO 7:   2330 - 0110: Carriers (Endzeitthriller)

Phoenix:  2015 - 2145: Sowjetarmee geheim - Soldatenalltag in der DDR (Doku 1+2/2))

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