Montag, 18. Januar 2016

"1000 Reservisten sollen rund um die Uhr zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden."


...... allerdings in Frankreich!

Über das Posting eines guten, mindestens frankophilen, vermutlich aber da abstammenden :-) ,  Kameraden, SG d.R. Stéphane Parent, bin ich auf diesen Originalartikel des 'FIGARO' aufmerksam geworden. Die ins Deutsche übertragene Kernaussage lieferte er zum Glück gleich mit.

Die Reserve soll in Frankreich aufgrund der aktuellen Lage von 28000 auf 40000 Mann angehoben werden.1000 Reservisten sollen rund um die Uhr zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden.

Da ich
zwar während meiner glorreichen Schulzeit 2 Jahre Französisch hatte, es sich aber dummerweise zweimal um dasselbe Jahr handelte, gehen meine Frz.-Kenntnisse gegen Null. Ich weiß gerade noch, was Frankreich mit Aspirin gemeinsam hat (siehe unten), das war es aber dann auch schon.
Also habe ich den Text mal in den Google-Übersetzter geschmissen und das folgende, immerhin halbwegs verständliche Ergebnis erhalten:

(Quelle: Bw/Podauke)

In seinem Grußwort an die Gastgeber gab der Präsident bekannt, dass er den Verteidigungsminister, Jean-Yves Le Drian gebeten hatte, stark Aufblasen der Zahl von Reservisten.

Er kündigte an, einen "nationalen Schutzes" von "Reservisten" nach den Anschlägen von Paris gebildet auf dem Kongress in Versailles, am 16. November Tagen erstellen. Er ausführlich in den Bedingungen, zwei Monate später, vor den Armeen, während der Zeremonie der Begrüßung mit militärischen Schulen von Saint-Cyr Coëtquidan in Guer (Morbihan). Hollande will die Zahl der Reservisten von 28.000 auf 40.000 zu erhöhen.
"Ich fragte Jean-Yves Le Drian, die Zahl der Reservisten gibt 40.000 gegen 28.000 heute. Ziel ist es, dauerhaft tausend Reservisten für den Schutz unserer Bürger einzusetzen ", sagte der Präsident der Republik, am Donnerstag Nachmittag. "Die Herausforderung ist es, die flächendeckende Versorgung der Reserve zu verbessern, so dass es näher an die Menschen und kann schließlich zu einem echten Nationalgarde," fügte er hinzu.
Diese Maßnahme war von der Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian März gewünscht worden, anlässlich des nationalen Tag der Reservisten. Doch diese Zahlen sind stetig zurück für mehrere Jahre. Im Jahr 2013 entfielen 56.000 Reservisten aus der Zivilgesellschaft das Hotel de Brienne.
"Reservisten sind ein starkes Element der Verbindung zwischen der Armee und der Nation, das sind die Elemente, die einen künftigen Nationalgarde bilden können gerahmt und verfügbar", sagte der Staatschef im November vor dem Parlament im Kongress einberufen . Diese "Reserven" sind für ihn eine "Kaution".
Die operative Army Reserve ist offen für alle Französisch Staatsangehörige Freiwilligen im Alter von mindestens 17 Jahren, die die Fähigkeiten, einschließlich der physischen, notwendig zu haben, und sind "in gutem Ansehen im Hinblick auf die nationalen Dienstverpflichtungen". Der Vertrag in der Reserve kann 1-5 Jahre dauern und erfordert, sich zur Verfügung für die Armee, wenn nötig, während mit der Möglichkeit, auch weiterhin Berufsausübung zu machen. Unternehmen müssen fünf Tage und ein Jahr in der Reserve zu geben. Dieser Zeitraum kann auf 210 Tage (7 Monate in Ausnahmefällen) erweitert werden.
Das ist doch mal eine sinnvolle Maßnahme der Franzosen. So verstehe auch ich die Reserve als wichtiges Bindeglied zwischen Armee und Gesellschaft.

Deutschland sollte sich schnellstmöglich daran machen, das Grundgesetz (in verschiedenen Punkten) so anzupassen, dass es auch heute noch Sinn macht! Man kann den Vätern unseres Grundgesetzes nicht zum Vorwurf machen, nicht alles vorausgesehen zu haben, was 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges geschieht. Aber man muss den heutigen Regierungen vorwerfen, dass sie das nicht zeitgemäß korrigieren.
In unserer Facebook-Gruppe gab es dazu in ähnlichem Zusammenhang gerade eine Wortmeldung, der ich mich ausdrücklich anschließe:

Zumindest ist eine Trennung von innerer und äußerer Sicherheit nicht mehr so klar möglich wie zur Gründungszeit der Republik. Solchen Entwicklungen muss die Politik Rechnung tragen, und im Zweifel auch das GG anpassen. Wir haben ein massives Sicherheitsproblem, eine zu geringe Personaldecke bei der Polizei und zu wenig sicherheitspolitischen Pragmatismus. Insofern ist eine Debatte darüber durchaus sinnvoll.
Jüngste Gedanken de Herrn Minister Schäuble gehen in eine ähnliche Richtung.

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Aufgefallen: 

 
Und weil ich mir vom Ausbilder hier mal das Bild ausgeliehen habe (kleiner Scherz am Rande :-) seien auch seine Tourdaten an dieser Stelle genannt. Ich bin am 21.04. in Mannheim!

Augen Geradeaus: USA wollen Kampf gegen ISIS nicht nur in Irak und Syrien, nächste Woche Minister-Treffen

NDR: Podcast: Junge Offiziere kritisieren Innere Führung

Schwäbische.de: Die Retter kommen aus Laupheim

WELT: Bundeswehr fürchtet Unterwanderung durch Extremisten

PEX: BKA rechnet mit lange andauernder terroristischer Bedrohung

Schmeisser AR15:



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TV-Tipp Montag:

Kabel 1: 2015 - 2245: King Arthur (Historienaction)

Phoenix: 2015 - 2145: Der Mekong in 50 Booten (Doku - Folgen 1+2/3)



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