Dienstag, 17. Februar 2015

RSU-Polen .... oder so ähnlich

Wappen der vier Teilstreitkräfte Polens: Heer, Luftwaffe, Marine und Spezialkräfte (Quelle: Wikipedia)


Wie TELEPOLIS berichtet, wollen die polnischen Streitkräfte lokale Reservisten-Einheiten aufstellen:
Im Mai 2014 beschloss die polnische Armee, die Reservistenverbände angesichts des Ukraine-Konflikts mit Freiwilligen zu verstärken. Bis zu 10.000 Freiwillige wollte man für Aufgaben in der Armee oder bei Sondereinheiten ausbilden, um sie zur Not einsetzen zu können. Die polnischen Streitkräfte bestehen aus 100.000 aktiven Soldaten und im Prinzip aus 20.000 Reservisten; Reservistenverbände wurden 2010 eingeführt. Die Freiwilligen, die das Heer im Falle eines Konflikts verstärken sollen, werden in lokalen Einheiten für die 17 Provinzen organisiert. Die Posten bei den Reservisten sind bislang nur zur Hälfte besetzt, offenbar sollen die Freiwilligen den Mangel kompensieren. Sonderlich attraktiv ist es auch nicht, als Reservist in die Armee einzutreten. Die Ausbildung dauert vier Monate, dafür gibt es Uniformen, freie Unterkunft und Verpflegung, medizinische Betreuung und gerade einmal 30 Prozent des niedrigsten Solds eines regulären Soldaten. Pro Tag Ausbildung sind das für einfachen Soldaten 70 Zloty (17 Euro). Während der Ausbildung besteht Arbeitsplatzschutz.

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Aufgefallen:

DIE WELT: Agyptische Jets bombardieren IS-Stellungen in Lybien

BMVg: Das Weißbuch 2016 entsteht

Augen Geradeaus: Nächste Baustelle: Lybien - auch für die NATO?

Heer.de: Panzerbrigade 12 wurde zu einem "Grantigen Löwen"
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TV-Tipp Dienstag:

Tele 5: 2015 - 2213: The Musketeer

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