Freitag, 9. Januar 2015

Unterschiede in der gesundheitlichen Beurteilung von Aktiven und Reservisten

Eine der ersten Anlaufstellen in einer neuen 'loyal' ist -natürlich nach der eigenen Landesseite RP- regelmäßig die der Bayern und dort das Grußwort des Landesvorsitzenden OTL d.R. Prof. Dr. Friedwart Lender. 

Der Kamerad hat die Eigenschaft, die Dinge, die "den Reservisten" bewegen, auf den Punkt zu bringen - und zwar schnörkellos. Eine Eigenschaft, die ich sehr schätze!


Und so ist es auch in der Januarausgabe. Hat der Herr Oberstleutnant sich doch (u.a.) meines "Lieblingsthemas" angenommen - Unterschiede in der gesundheitlichen Beurteilung von Aktiven und Reservisten!
"Zu einer Bundeswehr gehört aber auch, dass die Aktiven und die Reserve nach gleichen Regeln behandelt werden. Hier sind vor allem die Unterschiede in der gesundheitlichen Beurteilung zu nennen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein dienstfähiger aktiver Soldat in seiner letzten Verwendung als auslandsverwendungsfähig eingestuft, nach seinem Wechsel in die Reserve mit der gleichen gesundheitlichen Vorgeschichte als wehrdienstuntauglich eingestuft und ausgemustert wird. Die Ansprüche an die Dienstfähigkeit der Aktiven müssen auch für die Reserve gelten. Hier ist dringender Handlungsgbedarf gefordert, um die Motivation der Reserve nicht noch weiter zu strapazieren.".
Dazu (Hervorhebungen von mir) gehört IMHO auch zwingend, dass RSU-Reservisten nach bisherigem Procedere sich alljährlich auf's Neue der Musterungsprozedur unterziehen müssen. Eine Forderung, die den (auch lebenserfahreneren) Aktiven üblicherweise fremd ist und vermutlich allenfalls ein müdes Lächeln hervorrufen würde, wie man mir bestätigte.

Gestern las ich auch folgenden Kommentar in einer RSU-Gruppe:
"Servus Männer, komme gerade vom Truppenarzt : Ergebnis wieder T2, also geht es dieses Jahr wieder weiter."
Glückwunsch an den Kameraden. Aber, das kann es doch nicht sein, dass man als beorderter Reservist einen Haufen Zeit, Mühe und Engagement investiert, nur um sich von 'Jahr zu Jahr zu hangeln', in der Hoffnung, dass man nicht von einem schlecht gelaunten oder aber der Reservistensache möglicherweise weniger geneigten Truppenarzt, wegen einer Sache aussortiert wird, mit der man bereits zweimal 'tauglich' gemustert worden war.

Inwieweit die kürzlich angekündigte Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung hier echt eine Erleichterung bringen wird, muss die Zukunft zeigen - Vorlaufzeit 3 Monate!


Hoffnung machte der Hinweis, wonach "zwar die Verfahrensweisen im Hinblick auf die notwendigen ärztlichen Untersuchungen auf Frust und Unmut stießen, diese Stimmung und Ihre Auswirkungen auf unsere Arbeit im Regelbetrieb aber den vorgesetzten Dienststellen bekannt sind und man bereits an Lösungen arbeite."

Allerdings hörte ich seitdem auch von Planungen oder besser Überlegungen, die exakt in die gegensätzliche Richtung zeigen - dies allerdings nur über den Flurfunk!






Das Thema bleibt spannend. Ich halte es jedoch auch für existentiell wichtig für die Sache!
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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Focus Online: So gefährlich ist Kim Jong Uns Arsenal wirklich

Spiegel Online: Sparpläne: US-Armee schließt Stützpunkte in Deutschland
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TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2255: Auf der Flucht (Actionfilm mit Harrison Ford)

ARD:  0250 - 0435: Das Lager - Wir gingen durch die Hölle (Kriegsdrama)


TV-Tipp Samstag:

VOX:   2015 - 2230: Air Force One (Thriller mit Harrison Ford)

SAT 1: 2325 - 0205: Sphere (Triller mit Dustin Hoffman)

ARD:   2340 - 0115: Brothers (Kriegstrauma)

Arte:    2015 - 2200: Bonapartes Russlandfeldzug (Geschichtsdoku)

            2200 - 2330: Genesis (Dokumentation über die Rock-Gruppe)


TV-Tipp Sonntag:

RTL II: 2015 - 2225: Ironclad  (Historiengemetzel)

PRO 7: 2015 - 2230: In Time - Deine Zeit läuft ab (Science Fiction)

            2230 - 0010: Underworld Awakening (Fantasyaction)




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