Mittwoch, 2. Juli 2014

RSU Rheinland-Pfalz: 4 RSU-Mannschaften vorn beim Ausbildungscamp Glanbrücken


Die RK Glanbrücken hatte im Rahmen eines Mannschaftswettbewerbes zum 'Ausbildungscamp Glanbrücken' eingeladen und 8 Mannschaften waren gekommen - davon 4 von der RSUKp Rheinland-Pfalz.

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4 RSU-Mannschaften - 4 Sieger!


Hier der Bericht des Kp-Mitgliedes OG d.R. Rüdiger Jacoby, wie er selbst als Teilnehmer "das Camp" erlebt hat.



Der Autor OG d.R. Rüdiger Jacoby (links) zusammen mit den RSU-Kameraden
 OSB d.R. Bernd Gubernator (hier gesichtslos) sowie OG d.R. Tobias Schmuck


Nach etwa 1,5 Std. Anreise kamen wir in Glanbrücken an und suchten zunächst vergebens das RK-Heim.
Im Ort selbst wurden wir dann von Einheimischen als Reservisten erkannt und man zeigte uns wohlwollend den Weg auf eine Anhöhe im Wald, wo der eigentliche Meldekopf eingerichtet war. Dort fanden wir 2 Mannschaftszelte, einen Bierstand sowie ein Vereinsheim mit Grillplatz vor.

Angetretenes Teilnehmerfeld - (Anmerkung: für die in diesem Fall gänzlich ungeeignete Kameraführung sowie alle anderen Fotos zeichnet Kamerad
Fw. d.R. Thomas Brammer-Türck verantwortlich - danke Thomas!)

Relativ zeitnah fanden die 4 RSU Mannschaften zusammen. Nach der Anmeldung und dem Ausfüllen des üblichen Papierkrams wurden erst einmal die Schlafplätze hergerichtet.
Ausgehend davon, dass schon am Freitag Abend der Wettkampf evtl. mit SichPl beginnt, bekamen wir für € 12,- pro Mann ein grünes Armband, was dazu diente, bis einschließlich Sonntag keinen Geldbeutel mehr anfassen zu müssen.

Das war 'ne tolle Sache, denn inkl. waren nicht nur alle Getränke, sondern auch Grillwurst, Steaks und tolle Salaten bis zum Abwinken!! (Anmerkung: hm .... lecker!!) Hier hatten die Männer und Frauen der RK Glanbrücken, welche zudem noch 40-jähriges Bestehen feierte, ganze Arbeit geleistet. So verbrachten wir den Abend in geselliger Runde bis alle nach und nach ihre Schlafstätten aufsuchten. 

Gegen 5.30 Uhr krochen dann nach und nach die ersten Männer aus den Zelten, um gegen 6.30 Uhr zu frühstücken. Auch hier waren wir wieder überrascht über das reichhaltige Angebot.
Gegen 8.00 Uhr wurden wir dann mannschaftsweise zeitversetzt mit einen Bus ca. 10 km zum Startpunkt verlegt. Von dort aus hieß es via Karte 7 Stationen anzulaufen, die wir vorher per Koordinaten in der Karte markieren mussten.
Also gingen wir jeweils zu dritt los, um nach ca. 15 min die 1. Station im Wald zu erreichen. Hier ging es darum 10 Handgranaten in verschiedenen Wurftechniken in 3 Ziele zu bringen.

HG d.R. Erik Weber vom RSU-Siegerteam an der Station "Handgranatenwurf"

Weiter ging es dann zur Station San. Ein amerikanischer Kamerad wies uns dann -natürlich in Englisch- in die Station ein. Wir bekamen eine Trage und einen Erste-Hilfe-Rucksack und sollten vorausschauend eine Straße entlang gehen. Plötzlich fielen Schüsse und unser Gruppenführer befahl Deckung. Nach kurzem Verweilen in der Selben hörten wir laute Hilfeschreie. Also eilten wir los und fanden einen verwundeten Kameraden der laut Stationsleitendem einen Oberschenkelabriss sowie eine Schrapnell-Verletzung am Arm hatte. Sofort begannen wir mit der ersten Hilfe und benutzten dazu, was im Rucksack zu finden war, während ein Kamerad die Meldung via 9-Liner über Funk absetzte.

Ein US-Team an der San-Station (Anmerkung: der EEH-A erkennt das
 fachmännisch angelegte Tourniquet und Israeli Bandage)


Bei der nächsten Station unmittelbar daneben bekamen wir die Aufgabe eine Trage mit einem Verwundeten ca. 600 mtr auf Zeit zu einem SanRtw im Laufschritt zu schleppen. Am RtW angekommen hätten wir uns fast schon selbst hineinlegen können :-). Nach kurzer Verschnauf- und Trinkpause ging es dann weiter zur Station Waffenkiste (Foto siehe oben).

Hier ließen sich die Kameraden etwas ganz Besonderes einfallen. In der Kiste lagen 3 Waffen in Einzelteilen (G36, P8 und eine NVA MP, welche nur der Verwirrung diente)
Einer aus der Mannschaft musste die Augen verbinden, blind in die Kiste greifen, um am Ende ein funktionsfähiges G36 sowie eine P8 in Händen zu halten- natürlich auf Zeit. Die beiden anderen waren nur dazu da dem ausführenden Dritten mündlich Anweisung zu geben, wo genau er hingreifen musste, um das passende Teile für den Zusammenbau zu finden. Dazu dröhnte zur zusätzlichen Verwirrung laute Musik (Nirvana) aus einem Lautsprecher -  und zu guter letzt bekam der "Blinde" auch noch 3-4 Fragen gestellt, die er korrekt beantworten sollte. In meiner Mannschaft war es unser Oberstaabsbootsmann Gubernator, der sehr besonnen sehr schnell die beiden Waffen blind zusammenbaute und zudem noch eine super Zeit hinlegte!

Ein weiteres RSU-Team um Fähnrich d.R. Markus Klug (Mitte) am Checkpoint

Die nächste Station war ein Checkpoint. Aufgabe hier war es mit S-Draht Rollen einen temporären Checkpoint einzurichten und ein ankommendes präpariertes Fahrzeug zu kontrollieren. Hier galt es, wie wir es gelernt hatten, die Sicherung und Überprüfung von Fahrer und Fahrzeug durchzuführen. Im und unter dem Fahrzeug versteckte Dinge wurden von fast Mannschaften der RSU korrekt aufgespürt und gemeldet.



HG d.R Alexander Amann in Aktion (RSUKp RP)


Weiter dann zum doppelten Seilsteg, der über die Glan gespannt war. Hier lief schon fast alles routinemäßig ab und es gab keinen Wasserplumpser!



Bei der letzte Station dann kurz vor dem Ziel fanden wir eine verdeckte Stellung auf einer Anhöhe. Aufgabe hier: Beobachten des vorgelagerten Geländes mit einem DF sowie einem G82 Scharfschützengewehr mit Optik und einem Spektiv. Wir bekamen ein Foto von dem Zielgebiet mit Hilfsentfernungspunkten. Aufgabe war es, 5 Ziele auszumachen, in die Karte einzutragen und die Entfernung zu bestimmen. Das Ganze liegend und in  3 Minuten.
Gesagt getan...Auch diese Aufgabe wurde bewältigt, was man am Ende bei der Siegerehrung anhand der Platzierungen ja sehen konnte. Die 4 RSU Mannschaften belegten auch die ersten 4 Plätze!

1. Platz: Hfw d.R. Markus Verhöfen, HG d.R. Stefan Rose, HG d.R. Erik 
    Weber
2. Platz: Fähnrich d.R. Markus Klug, HG d.R. Alexander Amann, SG
    d.R. Michael Neu
3. Platz: OSB d.R. Bernd Gubernator, OG d.R. Rüdiger Jacoby, OG
    d.R. Tobias Schmuck
4. Platz: Lt d.R. Elmar Mohrhardt, SG d.R. Volker Ernst, HG d.R. 
    Christoph Heyen


In diesem Sinne bis zum nächsten Wettkampf!!

Oberst d.R. Michael Sauer gratuliert den Erstplatzierten


Desgleichen Oberstleutant Andreas Meunier vom LKdo RP


Und wieder lässt der Fotograf Wesentliches aus!




Danke Rüdiger für Deinen Bericht!!

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Spiegel-Online: Deutsch-französische Fusion: Kraus-Maffei und Nexter schmieden Panzer-Giganten

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TV-Tipp Mittwoch:

Kabel 1: 2015 - 2220: Das Beste kommt zum Schluss (Tragikkomödie)

              2220 - 0043: Denn zum Küssen sind sie da (Triller)





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