Dienstag, 3. Juni 2014

Berner Zweitagesmarsch mit RSUKp RP Beteiligung




Der folgende schöne Bericht unseres Kompaniemitglieds Lt d.R. Elmar Mohrhardt erreichte mich mit der Erlaubnis, ihn hier zu veröffentlichen. Unser stellv ZgFhr hatte sich mit einem weiteren Kompaniemitglied, Kamerad SG d.R. Jörg Herzer, auf den Weg in die Schweiz gemacht:



Berner Zweitagesmarsch 16.-18.05.2014

Vom 16. Bis 18.05. fand dieses Jahr wieder der traditionsreiche Schweizerische Zweitagesmarsch statt. 

Als Abordnung der RSUKp RP reisten Lt d.R. Elmar Mohrhardt und SG d.R. Jörg Herzer ins schweizerische Belp. Durch zahlreiche Trainingsmärsche gut vorbereitet meldeten sich die beiden Kameraden für die 2x30km Distanz an. Angereist waren Teilnehmer aus aller Herren Länder wie der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Belgien, Dänemark, Schweden, Finnland, Tschechien und Luxemburg.

Internationale Kameradschaftspflege, SG Herzer und eine schweizer Kameradin


Die Wettkampfteilnehmer wurden in der Zivilschutzanlage in Belp untergebracht. Eine solche Anlage muss man sich ähnlich wie eine Berghütte zu Stoßzeiten vorstellen: Sehr eng, laut, etwas muffig, aber urgemütlich. Kaum angekommen wurden beide RSU-Mitglieder bereits von den ortsansässigen Kameraden in den Ablauf und die Umgebung eingewiesen. Diskussionsthemen fanden sich ausreichend und so wurde der Abend bei so manchem interessantem Gespräch ausklingen gelassen.

    Unterkunft in der Zivilschutzanlage in Belp
 
Nach einer kurzen und unruhigen Nacht ging es um 0600 mit den Vorbereitungen los, um pünktlich um 0730 auf die 30km lange Strecke starten zu können. Die Tagesetappe führte von Belp südlich auf den Belpberg nach Gerzensee und weiter nach Noflen. Petrus meinte es wirklich gut und bescherte den Marschierern Kaiserwetter mit 25°C und Sonnenschein. Dieses klare Wetter ermöglichte einen weiten Blick über das Berner Oberland, den Thuner See und den Alpenhauptkamm mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Über Mühlethurnen und Toffen führte die Strecke zurück nach Belp. Hier haben sich die neuen Kopfbedeckungen ("Anglerhüte") vor allem als Sonnenschutz ausgezeichnet. Denn an Sonnencreme hatte keiner gedacht. Nach Zieleinlauf war genügend Zeit für eine Sightseeing Tour nach Thun und an den Thuner See. Es fand sich sogar noch Gelegenheit in einer Gaststätte vor Ort das DFB-Pokalfinale zwischen Bayern und Dortmund anzuschauen.

 1. Marschtag bei Kaiserwetter



Die neue Kopfbedeckung leistet als Sonnenschutz hervorragende Dienste


Die zweite Nacht konnte wesentlich besser zur Erholung genutzt werden da nach dem anstrengenden Marsch weniger Kameraden feierten und mehr ruhten. Um 0730 starteten Lt d.R. Mohrhardt und SG d.R. Herzer zur zweiten Tagesetappe. Bei unverändert schönem Wetter führte die Etappe nun nördlich über Spiegel nach Bern. Nach einer strammen Steigung gelangten die Läufer nun in den Stadtkern der Schweizer Hauptstadt. Vorbei am Bundeshaus, dem Sitz der Schweizer Regierung, durch die Altstadt über die Nydeggbrücke zum Bärengraben zog sich die Marschstrecke vorbei an Berns bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Der Rückweg nach Belp verlief auf dem Dammweg entlang der Aare durch Auwälder bis an den Flughafen von Bern. Die letzten Kilometer mussten dann noch einmal über eine offene Fläche bis zum Ziel zurückgelegt werden. Nach 60 Kilometern wurden die Marschierer dann im Ziel mit Applaus und einem kühlen Radler begrüßt.




Der 2. Marschtag führte mitten durch das Stadtzentrum von Bern


SG d.R. Herzer auf der Nydeggbrücke in Bern


Lt d.R. Mohrhardt auf der Nydeggbrücke in Bern, im Hintergrund der Bärengraben



Zusammenfassend kann man den Berner Zweitagesmarsch als Veranstaltung mit sehr hohem Erlebniswert bezeichnen. Die Unterbringung in der Zivilschutzanlage, die internationale Kameradschaft und der Marsch durch eine Postkartenlandschaft tragen zum einzigartigen Charakter dieser Veranstaltung bei. Beiden RSU-Kameraden hat die Teilnahme sehr gut gefallen und es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft weiterhin solche Veranstaltungen angeboten werden. Als Ansprechpartner für weitere Informationen steht Lt d.R. Mohrhardt gerne mit Rat und Informationen zur Verfügung.

Und für die Kameraden, die nicht ganz so schnell zu Fuß sind soll gesagt sein, dass es auch kürzere Marschstrecken gab ;)

(Fotos: Mohrhardt)


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Vielen Dank für diesen Bericht, der wirklich Lust auf eine Teilnahme macht!

Ich wiederhole es immer gerne: Diese Plattform steht auch Kameraden anderer RSU-Einheiten für derartige Berichte gerne offen.
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TV-Tipp Dienstag:

MDR: 2015 - 2115:   Geheimakte Hochwasser (Dokumentation)




 



























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