Mittwoch, 19. März 2014

"Gravierende Sicherheitsmängel in deutschen Kasernen - Billigphilosophie führt in die Irre"

Interessanter Artikel in der WELT, der das seit einiger Zeit diskutierte Thema "Sicherheit in militärischen Anlagen" erneut aufgreift. Und zwar jetzt unter Berücksichtigung wohl zusätzlicher Erkenntnisse aus einem aufgetauchten 'Geheimbericht'.

Auch wenn die RSUKr sicherlich allenfalls punktuell zur Lösung dieses Problems beitragen können, ist doch deren Paradedisziplin betroffen.

Hier ein Zitat aus dem Welt-Artikel, den Munitionsdiebstahl in Seedorf betreffend.
Ein bedauerlicher Einzelfall also? Keineswegs. Die peinliche Panne ist vielmehr ein erneuter Beleg für gravierende Sicherheitsmängel in deutschen Kasernen. Die Streitkräfte, die nach dem Willen der Regierung künftig größere Verantwortung in aller Welt übernehmen sollen, sind nicht einmal in der Lage, ihre eigenen Liegenschaften zuverlässig zu schützen. Zwischen 2003 und 2013 wurden schlecht bewachte Militärstützpunkte zum Schauplatz aller möglichen Straftaten: Aktenkundig sind 524 Einbrüche, 294 Sachbeschädigungen, 55 Brandstiftungen und 460 Diebstähle, darunter 14 Munitions- und 30 Waffendiebstähle.

Soldaten der RSUKp RP beim Training: Überprüfung eines Gebäudes 



TV-Tipp Mittwoch:

Phoenix: 2100 - 2145: Schicksalsjahr am Hindukusch

Kabel 1:    2015 - 2220: Sechs Tage, sieben Nächte
                                      (Abenteuerfilm mit Harrison Ford)

                 2220 - 0047: Die Fremde in Dir (Thriller mit Jodie Foster)

Hessen:    2330 - 0155: Papillon (Klassiker mit Steve McQueen)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen