Montag, 11. November 2013

RSU Hessen: "Denn der Herr erschuf im Zorn den Truppenübungsplatz Schwarzenborn!"



"Denn der Herr erschuf im Zorn den Truppenübungsplatz Schwarzenborn!"

Dies mag den 100 Kameraden der RSU-Kompanien Hessen NORD und SÜD durch den Kopf gegangen sein, als sie mit Regen auf dem Übungsplatz empfangen wurden.

Das Landeskommando Hessen berichtete.

Allerdings hatte Petrus dann wohl doch zumindest zeitweise ein Einsehen, wie den Bildern zu entnehmen ist.

 (Quelle: LKdo Hessen)


Vielleicht klappt es ja im April 2014 in Wildflecken besser ....




TV-Tipp Montag:

Kabel 1: 2015 - 2245: Projekt: Peacemaker (George Clooney)

              2245 - 0137: Black Hawk Down (Kriegsfilm)

Kommentare:

  1. Beide Kompanien zusammen erreichen nur eine Stärke von unter 100 Mann? Finde ich doch sehr mager. Ich denke die Kompanien sollten eine deutlich höhere Sollstärke, vielleicht 150 Mann, haben. Dann wäre auch eher gewährleistet, dass im Bedarfsfall genügend Leute da sind, nämlich vielleicht wirklich die 100 mit denen man eigentlich gerechnet hat.

    Klar, so ist schon nicht wirklich genügend Personal vorhanden, was ja auch Bände spricht. Das liegt aber nicht zuletzt wohl daran, dass nicht offensiv genug Werbung gemacht wurde. Ich kenne genug Reservisten die zu sowas bereit wären, aber vermutlich von den RUSKr noch nie etwas gehört haben. Die Reserve ist nunmal kein Selbstläufer (mehr).

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  2. Hallo Martin, mir ist weder Struktur noch Besetzung der beiden Hessen-Kompanien bekannt. Aber ich vermute, dass man dort mit den gleichen Problemen kämpft, wie wir hier in RP. Und das Hauptproblem heißt nach meiner Wahrnehmung "schleppende Freistellungsbereitschaft" durch die Arbeitgebern. Aber auch abgesehen davon, klappt es nicht bei jedem zur jeder Zeit (schon länger geplanter Urlaub, dringende familiäre Verpflichtungen, Ausfälle durch Krankheit etc.). Insofern macht es sicherlich Sinn, die Planstellen großzügig zu spiegeln. Unsere Sollstärke beträgt bspw. 133 Stellen. Dass eine Großzahl in Frage kommender Reservisten immer noch nichts von den RSUKr wissen, ist auch meine Vermutung. Da ist unsere stetige Arbeit gefragt. Allerdings müssten wir -wie auch die Aktiven selbst- noch viel häufiger in die Öffentlichkeit, als das bisher der Fall ist. Das Interesse ist da, es muss nur geweckt werden. Gruß Michael

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  3. Laut einem Schreiben zu der RSU hieß es am Anfang, man müsste 5-10 Tage im Jahr für Ausbildung zur Verfügung stehen. Das vornehmenlich am Wochenende. Mit wiederholender Ausbildungsrytmen. Damit man auch den Ausbildungsstand erhält, wenn mal man nicht kann. So war es gedacht. Was wurde daraus, die RSu wird mehrer Tage zur Übungen rangezogen. Für die Kameraden die Zeit haben, ein heiden Spaß. Für den Rest?...Die haben das nachsehen. Es liegt nicht an den Arbeitgebern und der Familiesituartion. Mal ein Freitag freizubekommen, ist wohl möglich. Es leigt eher an der nichtbereitschaft der Truppe am WE zu üben

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  4. Ja, die Bereitschaft etwas Zeit in die Beorderung einzubringen, ist sicherlich Grundvoraussetzung. Diese Zeit ist bei Berufstätigen überwiegend an den Wochenenden vorhanden, weswegen (bei uns) die Ausbildungsblöcke auch bevorzugt dorthin gelegt werden. Für die wohl üblicherweise 1x pro Jahr stattfindenden Truppeübungsplatzaufenthalte, sowie aktive Einsätze -worum es ja letztlich geht-, gibt es das Instrument der Freistellung durch den Arbeitgeber. Sofern ein AG von vornherein nicht mitspielt, wird es wenig Sinn machen, sich beordern zu lassen - für die RSU oder eine sonstwo. Gleiches gilt noch mehr für diejenigen, denen die Wochenenden "heilig" sind. Aber das ergibt sich eigentlich von selbst. Ohne Bereitschaft, mich einzubringen, sollte ich mich nirgends einbringen :-)

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