Donnerstag, 24. Oktober 2013

Rede Generalmajor Christian Trull aus dem Jahre 2005


Ein Kamerad war dieser Tage derart von der Rede des Herrn Generalmajor a.D. Christian Trull aus dem Jahre 2005 beeindruckt, dass er dies in unserer Facebook-Gruppe kundtat. Daran hat er gut getan - vielen Dank! All diejenigen, die sich in der Folge dazu äußerten waren gleichermaßen beeindruckt, unter anderem auch ich. Es gilt zu vermuten, dass dies in ähnlicher Weise auch für all die gilt, die dazu nichts geschrieben haben.

Es kann insofern mit Fug und Recht konstatiert werden: In der Tat, eine großartige Rede eines sicherlich bemerkenswerten Kommandeurs und Menschen! 


(Generalmajor a.D. Christian Trull - Foto Wikipedia)

Zugegeben, von den RSUKr hat der General in 2005 vermutlich nicht nur deswegen nicht gesprochen, weil es sie noch nicht gab ;-)  Aber ansonsten dürften seine Ausführungen von so allgemeiner (soldatischer) Bedeutung sein, dass auch wir Reservisten uns angesprochen fühlen dürfen, auch wenn wir (i.d.R.) nicht mehr "in der ersten Reihe stehen".

Insofern möchte ich heute an dieser Stelle nochmals auf die Ansprache aufmerksam machen. Die Rede des Kameraden Trull wurde anlässlich der Übergabe der 14. Panzergrenadierdivision "Hanse" im Januar 2005 in Neubrandenburg gehalten ... "an diesem mecklenburgischen Vorfrühlingstag".  :-)


"Wer seinen Kinderglauben sich bewahrt
  in einer reinen, unbefleckten Brust
  und gegen das Gelächter einer Welt zu leben wagt,
  die er als Kind erträumt, bis auf den letzten Tag.
  Das ist ein Mann." 


Hier die sehr schöne, optisch und akustisch etwas aufgemöbelte Version des Videos:




Besser konzentrieren auf das Gesagte kann man sich aber im ungekürzten Original, das -so nachzulesen auf der Facebook-Seite "Ethik für Deutsche Offiziere"- mit freundlicher persönlicher Genehmigung durch den Generalmajor am Tag der Deutschen Einheit 2012 veröffentlicht wurde.


Hier noch ein Artikel von Christin Trull, der zwischen dem 13.01.2005 und dem 31.12.2007 entstanden sein muss und in Ausgabe 37 des "Das Schwarze Barett" publiziert wurde.

Ebenfalls eine sehr lesenswerte Lektüre, deren Aussagen in einigen Punkten unverändert Gültigkeit haben dürften,  wenn auch im Rahmen der aktuell in Umsetzung befindlichen Bw-Strukturreform sicherlich wesentliche Forderungen Berücksichtigung fanden ( was ich allerdings nicht wirklich beurteilen kann).

Zweifellos hat sich allerdings nichts daran geändert, dass in weiten Teilen der Bevölkerung -permanent genährt durch durch eine kleine aber leider immer noch zu sehr bestimmende Medien-"Elite"- "im Grunde bis heute die Auffassung weit verbreitet ist, ohne Bedrohung durch Feinde leben zu können, wenn man selbst nur friedfertig ist und dass wir erst wieder lernen müssen, dass es Menschen gibt, die uns dennoch zu Feinden erklären, die unseren Lebensstil verachten, deren Ziel es ist, uns nachhaltig zu schaden oder mindestens zu einem anderen Leben zu zwingen."




TV-Tipp Donnerstag:

3SAT - 2015 - 2100: Natur unter Beschuss - Ökologische Folgen des Krieges (Doku)







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