Mittwoch, 4. September 2013

Klarstellung ?



                                       (Quelle: Bundeswehr/Jung)

Die Streitkräftebasis hat gestern einen vor einiger Zeit bereits in der RSU-Rubrik veröffentlichten Artikel nochmals aufgegriffen und -aus der Erinnerung heraus- angepasst, respektive ergänzt. Herausgestellt wird dabei auch die unmittelbare Einbindung von RSUKr in die aktive Truppe.

Wirkt auf mich vor dem Hintergrund der zztl. in mehreren Foren diskutierten Frage der Einlassuntersuchung für RSU-Soldaten wie eine Klar-, bzw. Gegendarstellung:
 
Die RSU-Kräfte sollen die aktive Truppe unterstützen. Im Einsatz werden sie in ihren „Pateneinheiten“ eingegliedert und arbeiten dann Seite an Seite mit den aktiven Soldaten zusammen.

Sie übernehmen bei Bedarf beispielsweise Sicherungsaufgaben. Zudem stehen sie bei Katastrophen und schweren Unglücken für Hilfseinsätze zur Verfügung. Dabei kommt den Soldaten der RSU-Kräfte ihre Ortskenntnis besonders zugute, denn die Einheiten wurden flächendeckend in ganz Deutschland aufgestellt.

Die erste RSU-Kompanie wurde am 15. Juni 2012 in Bremen in Dienst gestellt. Das zeigt, dass diese Einheiten ein relativ junges „Kind“ der Bundeswehr sind. Ihre Aufstellung wurde im Februar 2012 mit der neuen Konzeption der Reserve beschlossen. Insgesamt wird es 30 RSU-Kompanien geben, gut die Hälfte davon ist inzwischen in Dienst gestellt. Der Rest soll bis 2014 folgen. Jede einzelne umfasst rund 100 Soldaten.

Reservisten bieten die RSU-Kräfte eine attraktive Möglichkeit, sich weiter militärisch und für das Gemeinwohl zu engagieren. Interessenten sollen bereit sein, an fünf bis zehn Tagen pro Jahr an Veranstaltungen ihrer RSU teilzunehmen und können sich an ihr jeweiliges Landeskommando oder an ihre Beorderungsdienststelle wenden. Entscheidend für die Beorderung in eine RSU-Kompanie ist die persönliche physische und psychische Eignung für den angestrebten Dienstposten. Die Musterung erfolgt nach den gleichen Kriterien wie für aktive Soldaten, da die RSU-Kompanien diese reibungslos unterstützen sollen. Momentan ist die Zahl der Bewerber für die verfügbaren Stellen ausreichend hoch.


TV-Tipp Mittwoch:

Heute kommt noch einmal die "Oberst Klein-Dokumentation", die letzten Freitag bereits auf arte ausgestrahlt wurde. Habe sie gesehen und muss sagen, die Art der Darstellung erschien mir IMHO wider Erwarten relativ sachlich. Die Intention des Reports ist natürlich trotzdem völlig klar und bereits aus dem inakzeptablen Titel des Films ablesbar:


und direkt im Anschluss die Diskussionsrunde zum Film, die ich in jedem Fall anschalten werde. Der Präsident des Reservistenverbandes MdB Oberst d.R. Roderich Kiesewetter, den ich außerordentlich schätze, wird in der Diskussionsrunde sitzen und das zweifellos nicht einfache Thema mit einem hohen Maß an Sachlichkeit begleiten - da bin ich sehr sicher! Auch wird es um die aktuelle Lage in Syrien gehen.

Auch Afghanistan-Veteran Marc Lindemann wird Gast bei Anne Will sein, dessen Buch ich gerade lese. Nach den ersten 100 Seiten kann ich sagen: sehr empfehlenswert!

ARD 2145 - 2258: Anne Will


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