Mittwoch, 28. August 2013

RSUKr: Verärgerung in Bayern



Wie u.a. Merkur-online.de am 26.08.berichtete, zeigte sich Prof. Dr. Lender OTL d.R. als Landesverbandsvorsitzender des VdRBw Bayern verärgert über die Intensität der Musterung der RSUKr-Bewerber, die Reservisten abschrecke.

Das Thema ist bekannt und wurde hier wiederholt angesprochen. Eventuell sollte hier für nicht beorderte Reservisten eine Art Bestandsschutz eingeführt werden, der den Status Quo vor einer ggf. nicht bestandenen Nachmusterung erhält. Zumindest für körperlich nicht fordernde Aktivitäten, die zu definieren wären. Sicherlich aber eine (auch versicherungsrechtliche) Frage, die so ganz einfach nicht zu lösen sein dürfte. Wenn man/Bw es denn überhaupt will ...

(Quelle: www.wiedenroth-karikatur.de)


TV-Tipp Mittwoch:

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Kommentare:

  1. Es ist schon verwunderlich, dass es bei der Aufstellung der RSU-Kräfte von Bundesland zu Bundesland offensichtlich verschiedene Anforderungen an die Bewerber gibt. Einmal geht es bis zum 65. Lebensjahr im anderen Fall ist bereits bei 45 Schluss z.B. bei den Mannschaften. Auch bei den medizinischen Prüfungen wird das Regelwerk wohl unterschiedlich interpretiert. Wie auch immer, der Schwerpunkt der dann folgenden Ausbildung und damit die spätere Verwendung stellt wohl der Objektschutz dar. Diese Aufgabe ist, wenn sie professionell wahrgenommen wird, ein nicht zu unterschätzender Job, um nicht zu sagen ein harter Schichtbetrieb, der schon eine Menge abverlangt. Hört man sich bei den Aktiven um, so ist der Objektschutz auch deshalb nicht sonderlich beliebt. Hier wäre der Reservistendienst zumindest eine moralische Entlastung bzw. Unterstützung für die aktive Truppe, bei bundesweit ca. 3.000 RSU-Kräften. Es ist deshalb außerordentlich beachtlich, dass die Verantwortlichen, obschon diese Tatsachen bekannt sein sollten, Bewerber, die diese Belastungen freiwillig eingehen möchten, so ohne weiteres durch ein uneinheitliches Regelwerk abgeschreckt werden.

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  2. Exakt, harter Schichtdienst! Vor dem sich RSUKr -auch ältere- nicht zu verstecken brauchen. Da könnte ich jetzt noch einiges zu schreiben - darf ich aber nicht (noch nicht). Ich denke aber die Abschreckung besteht weniger in der Musterung per se, sondern der Tatsache, dass man eben bei Nichtbestehen komplett aus der Struktur Bw herausfällt, wie es Prof. Lender ausgedrückte. Also "alles oder gar nichts mehr"! Das ist die Abschreckung!

    Kann mich natürlich irren.

    Gruß
    Michael

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