Mittwoch, 3. Juli 2013

RSUKr eine "andere Liga" ?

Unsere 3. Blockausbildung hat es jetzt sogar auf  Seite 1 des Reservistenverbandes geschafft! Unter anderem wird dort auch unser KpChef mit dem Hinweis zitiert, "dass wir jetzt in einer anderen Liga der Reservistenarbeit seien".

Diese Aussage hat offensichtlich zu Irritationen bei der Landesgruppe BW geführt:
RSUKr und freiwillige Reservistenarbeit

Wir legen Wert auf die Feststellung, dass in Baden-Württemberg alle Reservisten und Reservistinnen in der gleichen "Liga spielen" und sich schon daher ein ausdrücklicher Hinweis hinsichtlich des Auftretens von Reservisten und Reservistinnen, die in den RSU-Kp beordert sind, erübrigen würde.
So wie ich dies in dieser und anderen Veranstaltungen verstanden habe, soll mit dem Hinweis kein, wie auch immer aktiver, Reservist zurückgesetzt werden, sondern vielmehr dem RSU-Soldaten verdeutlicht werden, dass er mit der Unterzeichnung der Einverständniserklärung für eine RSU-Beorderung auch deutlich weitergehende Verpflichtungen eingegangen ist!

Denn eines dürfte unstrittig sein. Die Freiwilligkeit des RSU-Rangers hat eine "andere Qualität", als die eines nicht beorderten freiwilligen Reservisten. Ist ersterer doch weitgehende Verpflichtungen eingegangen, was Ausbildungsumfang, Zeitaufwand und grundsätzliche Einsatzbereitschaft im Kompanie- oder Zugrahmen angeht.

Da ist es schon opportun, von "einer anderen Liga" zu sprechen. Besagter Hinweis kommt allerdings keinesfalls zum Zwecke der "Selbstbeweihräucherung", sondern vielmehr regelmäßig in Verbindung "mit dem erhobenen Zeigefinger" des Chefs, heißt als Anmahnung, diesen eingegangenen Verpflichtungen auch gerecht zu werden!

Nicht mehr, aber auch nicht weniger bedeutet das nach meinem Verständnis.


RSU-Rangers der RSUKp RP bei der Ausbildung
(Foto: Thomas Brammer-Türck)


Nachdem ich selbst noch nicht lange im Verband bin, habe ich mich aber dazu, wie der Reservistenverband sich selbst im Gefüge unbeorderter und beorderter Reservistenarbeit sieht, schlau gemacht und kann Folgendes anfügen:

Der VdRBw sucht momentan Wege, sich der Neuausrichtung der Bundeswehr qualitativ und glaubwürdig anzupassen.
Dies ist für die Zukunft des Reservistenverbandes von entscheidender Bedeutung.
Schon im "Kalten Krieg" hatte die  freiwillige Reservistenarbeit nur den Hauptzweck, unbeorderte Reservisten für eine Beorderung zu begeistern und zu qualifizieren.
Mit der neuen Rolle der Reservisten im Heimatschutz wird diese „Tradition“ neu belebt.
Darüber hinaus kommt dem VdRBw auch wieder verstärkt die Aufgabe zu, sich an der Aus-und Weiterbildung von beorderten Reservisten (z.B. RSUKr) aktiv zu beteiligen.


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