Mittwoch, 26. Juni 2013

RSUKr: Spaß muss/darf sein!

Hatte ja am Montag von dem Zusammentreffen mit Herrn Oberst Sanden (Kompetenzzentrum für Reservistenangelegenheiten) berichtet. Er formulierte seinen Anspruch auf eine ernsthafte, vollwertige militärische Ausbildung der RSUKr. Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Das ist wichtig und nötig!

Eine ernsthafte Ausbildung schließt jedoch eine gute Stimmung und auch mal einen Spaß am Rande mit Sicherheit nicht aus! Wir in RP haben das Glück, sowohl mit unserem KpChef, als auch dem Spieß (und nicht nur die) militärische Führer zu haben, die es verstehen, bei allem gebotenen Ernst in der Sache, doch immer wieder den richtigen Ton im Umgang mit der Kompanie zu treffen und so die Truppe bei Laune zu halten.

Habe gestern die Rückmeldung eines Kameraden aus einem anderen Bereich bekommen, der seine unlängst abgeleistete Ausbildungseinheit wie folgt anmerkte:
"Übung war Scheiße, nur ernste Gesichter, keiner, der mal die Runde auflockerte!" 
Dies klingt nicht sonderlich motiviert und ich hoffe der Kamerad verliert nicht die Lust an der Sache.

Also liebe Chefs, Teileinheitsführer und Ausbilder: Strengt Euch mal ein wenig an, die Jungs und Mädels -die im zivilen Alltag schon genug  mitmachen müssen- wenigstens in ihrer militärisch genutzten Freizeit bei der Fahne zu halten. Das heißt nicht, dass die RSU-Ausbildung der Reservisten-Bespaßung dienen soll oder zwangsläufig jeder Ausbildungstag mit "Station 6" enden muss. Aber ein wenig "erlebnishaft" darf eine Ausbildung durchaus gestaltet sein und mal ein Augenzwinkern oder ein Wort "neben dem Dienstplan" kann da sehr hilfreich sein.

Ich bin allerdings fest überzeugt davon, dass es in der ganzen überwiegenden Zahl der Fälle genau so auch läuft.








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