Montag, 3. Juni 2013

(Jahrhundert)Hochwasser



Während ich gestern bei intensiver Sonneneinstrahlung einmal mehr den heimatlichen Pfälzerwald durcheilte, hieß es in Teilen von Süden und Osten Deutschlands "Land unter".

Die Bundeswehr begann ihren Einsatz in den Hochwassergebieten.

Entsprechend verliefen die Diskussionen am gestrigen Abend in der Facebook-Gruppe. Viele saßen gedanklich "auf gepackten Ruckäcken" und hätten gerne geholfen.

Auch wenn wohl in den allermeisten Fällen die Kameraden der bereits aufgestellten Kompanien noch keine Beorderung haben, stellte sich doch die Frage, wie eigentlich in solchen Fällen die Benachrichtigungswege aussehen sollen. Sind die Teileinheitsführer jeweils mit den Mobilfunknummern und Emailadressen der Soldaten ausgestattet. Oder werden gar "Piepser" angeschafft?
 
Zu welchem Zeitpunkt überhaupt ist geplant, RSUKr in solchen Fällen ggf. einzusetzen? Erst dann, wenn alle anderen Kräfte "platt sind", womit erst etwa 10 Tage nach Ausrufen des Katastrophenfalles zu rechnen sei, wie ein Kamerad aus einer Infoveranstaltung zu berichten wusste?


Aus Thüringen berichtete ein RSU-Kamerad und RegIni-Mitglied, dass diese parallel weiter bestehende Regionalinitiative der Reservisten aktuell bereits im Einsatz war.




Und das Schlimmste steht wohl noch bevor!

                               (Fotos: bundeswehr.de und vdrdbw.de)


Auf der Seite http://www.hochwasser-rlp.de/ können sich Rheinland-Pfälzer übrigens aktuell über die Hochwasserlage informieren. Der Rhein bei Ludwigshafen/Mannheim ist auch heftig hoch!




 






 


1 Kommentar:

  1. Der Bund hat es verpennt mit den Tauglichkeitsuntersuchungen und den Beorderungen in die Potten zu kommen.

    Das müsste jetzt eigentlich die Sternstunde der RSU sein.

    Bin sehr entäuscht.


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