Dienstag, 2. April 2013

Sachstand RSU-Sachsen: "90/5 ist Riesenherausforderung"

Tobias Krösel Major d.R designierter Kompaniechef sowie der künftige Spieß Ulrich Schreinert SFW d.R. der RSUKp Sachsen wünschen sich, dass am 13. April die Kompanie in hoffentlich voller Stärke von 127 Mann erstmalig in Dresden zusammentritt und damit das erste Kennenlernen im Kompanierahmen stattfinden kann.

                                             (Quelle: Pressestelle LKdo SN) 

Indes kämpft die Kompanieführung dem SKB-Bericht zufolge noch mit Problemen. Die 90/5 Untersuchung gestalte sich wohl insbesondere auf der Zeitschiene als "Riesenherausforderung".

Anmerkung: Dabei kann es doch so einfach sein. Als mich im Oktober 2012 die Aufforderung erreichte, mich untersuchen zu lassen, rief ich im Sanbereich der mir nächstgelegenen Kaserne an, ließ mir einen Termin 2 Tage später geben (hätte auch direkt am nächsten Tag kommen können) und gut war's!

"Außerdem stehe man noch ohne Patenverband da und rechne mit einem schwierigen Prozess bei der Kompaniezusammenführung, bei der die Arbeitgeber mitspielen müssten."

Anmerkung: Letzteres verstehe ich noch nicht so ganz. Die Verpflichtung, den Arbeitgeber vor einer Beorderung zu informieren, habe ich auch unterschrieben (was lange geschehen ist). Von dem Erfordernis der Einholung der Zustimmung des Arbeitgebers, war aber keine Rede. Wäre für mich auch nur schwer nachvollziehbar, wenn die Ausübung eines Ehrenamtes vom Wohlwollen eines AG abhängig gemacht werden würde! Auslandseinsätze oder mehrmonatige Wehrübungen im Inland dürften für uns RSU-Soldaten kaum auf der Tagesordnung stehen ;-)

Wie es dann später einmal im Rahmen einer Ausbildung mit einer Freistellung aussieht, ist eine ganz andere Frage, die ich für mich auch noch nicht final geklärt habe. Notfalls muss halt Urlaub genommen werden. Hoffentlich macht sich der Verband gemeinsam mit der Bw bald in geeigneter Weise stark, dass das Thema "Freiwilligkeit auf Seiten des AG" bald wieder der Vergangenheit angehört!

Für mich eine wesentliche Voraussetzung, künftig wieder mehr Reservisten gewinnen zu können!

Danke, matze, für die neuerliche Fundstelle!
 

Kommentare:

  1. Hallo

    Zum Thema 90/5:
    Bei einer Wehrübung/Übung bis zu 14 Tagen Dauer mit körperlicher Belastung sowie bei Wehrübungen/
    Übungen über 14 Tagen Dauer ist eine Einstellungsuntersuchung gemäß ZDv 46/1, Nrn. 101 bis 103
    durchzuführen. (ZDV 20/3 Nr. 124)
    Also müssen ca. 130 Soldatinnen/Soldaten zu Beginn der Dienstleistung innerhalb kurzer Zeit Untersucht werden.
    Problematisch ist die Zustimmung des Arbeitgebers bei der Ausbildung. Hier sind umfangreichere Ausbildung, z.B. auf Truppenübungsplätzen, aufgrund ihrer Dauer für viele Reservisten problematisch.
    Hinweis: Das nehmen von Erholungsurlaub zur Reservedienstleistung ist nicht zulässig, siehe u.a. §1 Arbeitsplatzschutzgesetz (ArbPlSchG), Reservistendienst im Erholungsurlaub ohne Wissen des Arbeitgebers ist ein Kündigungsgrund.

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  2. Danke, für den Hinweis. Absatz 1 war mir bekannt. Absatz 2 allerdings nicht! Dem muss ich nachgehen!!

    Michael

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