Montag, 22. April 2013

"Reserve professionalisieren"

Der aktuelle Reservistenreport hat auf den Seiten 54/55 ein Treffen von Mandatsträgern der Landesgruppe Bayern im bayerischen Buch zum Thema.

Zwei Positionen sind mir dabei bei Durchsicht des Artikels besonders aufgefallen.

Zum Einen führte Verbandspräsident Roderich Kiesewetter aus, dass der demografischen Wandel im Rahmen der "Arbeitsgemeinschaft Neuausrichtung" angegangen werden soll. Deren Ergebnisse sollen demnach in sechs Konferenzen vorgestellt und vor deren Umsetzung mit der Basis diskutiert werden.

Dies sei dann später auch "die Voraussetzung dafür, um etwas einzufordern, und dabei kann man an Infrastruktur und Gerät denken". Weiter führte er aus, "wir müssen die Reserve professionalisieren und den Heimatschutz wieder aufbauen". Ebenso sei "nichts zu beschönigen und eine Verzahnung zwischen Reservistenverband und der aktiven Truppe im Rahmen der Möglichkeiten" vorantreiben.

'Schnellen und umfassenden Erfolg dabei!', möchte man Herrn Kiesewetter zurufen!!

Zum Anderen sprach Oberst Joachim Sanden, Leiter des Kompetenzzentrums für Reservistenangelegenheiten, mehr Verwendungsmöglichkeiten für Reservisten und auch Ungediente an, wie auch Fernlernen als Ausbildungskonzept und künftige Aufgaben wie Wachdienst und Sicherungsaufgaben an.

Auch hier hoffen wir auf baldige Realisierung. Zumal das Thema "Ungediente" nach meiner Wahrnehmung bisher total eingeschlafen ist. So musste Ende letzten Jahres eine entsprechende Anfrage eines sehr interessierten und vielversprechenden jungen Mannes als "derzeit nicht machbar" abgesagt werden.

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