Donnerstag, 21. Februar 2013

Ausstattung der RSU Kompanien

Vorgestern wurde von einem Rundschreiben eines Landesverbandes des VdRdBw berichtet. Darin wurden Überlegungen über eine gemeinsame Ausbildung beorderter sowie nicht beorderter Reservisten angestellt.

Aufmerksam wurde wir allerdings ob des vorletzten Absatzes, der da lautete:
"Da geplant ist, die RSU-Kompanien waffen- und gerätemäßig auszustatten, bestünde die Möglichkeit, diese Ausrüstung (wie vorher bei den HSchKp) für die Ausbildung zu nutzen."
Inwiefern diese Aussage amtlich, heißt belastbar und ggf. auch bundesweit anzuwenden ist, ist nicht bekannt. Aber es könnte bereits ein Umdenken bezüglich der sich doch bisher -dem Sparzwang folgend- eher sehr zurückhaltenden Ausstattungsplanung bedeuten?!

Zu hoffen bliebe es wenigstens. Wäre schön, wenn zumindest jeder RSU-Soldat seine Waffe auf einer Waffenkammer stehen hätte und nicht jedes mal auf's Neue erst den Haltepunkt ermitteln müsste.


TV-Tipp:

Und wer heute Nacht nicht vom Auftstellungsappell seiner RSUKp träumt, sondern vielmehr unter Schlafstörungen leidet, der schalte sich in der ARD um 0150 das Kriegsdrama mit Robert Mitchum Hügel des Schreckens an!


 


Kommentare:

  1. Die RSU-Kräfte werden wie die anderen Ergänzungstruppenteile über kein eigenes Material verfügen. Benötigte Ausrüstung wie Waffen, Fahrzeuge etc. werden durch den Patentruppenteil bzw. durch das LKdo gestellt. Teilweise wird auf den MatPool des VdRBw zurückgefriffen werden.

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  2. Danke! Das ist ja auch alles nicht so tragisch. Mir persönlich wäre es wurscht, ob die Waffe Eigentum der Paten- oder aber RSU-Einheit ist.

    Entscheidend ist für mich die Frage, ob für "mich", heißt, den RSU-Soldaten, eine fixe Waffe bereitgestellt wird - vermutlich dann in der Waffenkammer der Pateneinheit oder im Falle eines LKdo einer einmal festgelegten Einheit, bei der man sich zur Ausbildung trifft?

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  3. Ich kann es nicht verstehen, da wird eine neue Truppe ins Leben gerufen und hinterher wird über Ausrüstung und ähnliches diskutiert??

    Das wäre so als wenn ich eine Tischlerei gründe, Aufträge annehme und dann feststelle das ich mir mein Werkzeug beim Nachbar leihen muss und eigentlich garnicht weiß was ich machen soll.

    Diese ganze Diskuusion und der mangelnde Informationsfluß im Bereich S-H trägt nicht gerade zur Motivation bei

    Ein noch hochmotivierter Reservist

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