Sonntag, 6. Januar 2013

RSUKr als Bestandteil definierter Aufgabenbereiche der Reserve

Verteidigungsminister de Maiziere hat die Aufgabenbrereiche der Reservisten in drei große Bereiche definiert, womit den Möglichkeiten, dem Ausbildungsstand, der regionalen Einbindung und der gesellschaftlichen Aufgabe Rechnung getragen wird:

Truppenreserve: Reservisten, "die sehr nahe an der aktiven Truppe sind" und sich zum Teil verpflichten, in einem bestimmten Zeitraum regelmäßig Reservistendienst zu leisten. Sie bilden das Aufwuchspotential, um im Bedarfsfall schnell zusätzliche Kräfte, vor allem zur Landesverteidigung, aufstellen zu können. Aber auch Reservisten, die bereit sind, bei der Truppe bestimmte Aufgaben zur Personalergänzung zu übernehmen, werden dabei erfasst.

Territoriale Reserve: In dieser Kategorie finden sich Reservisten wieder, die bereit sind, in ihrer Region die Bundeswehr, aber auch die Zivilgesellschaft als Bindeglied zwischen zivilen Behörden und Truppe zu unterstützen. Gerade bei Katastrophen ist so sichergestellt, dass Verbände und Einheiten der Bw subsidiär zum Einsatz kommen können. Nach anfänglicher Skepsis hat sich dieses Element bewährt. In der Territorialen Reserve werden im Jahr 2013 als neues Strukturelement die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte aufgestellt. Diese sollen dabei mithelfen, die verfassungsmäßige Sicherheitsvorsorge der Bw für Deutschland voll umfänglich sicherzustellen.

Allgemeine Reserve: Hier können sich alle Reservisten wiederfinden, ob als ehemaliger Soldat, der aus beruflichen Gründen keine Möglichkeiten zum Reservistendienst hat, Reservisten, die aus Altersgründen keinen Reservistendienst mehr leisten können, oder auch Ehemalige, die ihre Kenntnisse als Bürger weitergeben wollen. Gleichzeitig können sich dort auch Reservisten einbringen, die für ihren Dienst in der Truppenreserve und in der Territorialen Reserve werben möchten.

(Quelle: "loyal" / Reiner Erdel MdB, Stellv. Präsident des VdRdBw)



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