Freitag, 28. Dezember 2012

"Freundlichem Desinteresse" positiv begegnen!

Bin heute über diesen wirklich beachtenswerten Artikel der "Südwest Presse" gestolpert.

Da entspricht leider jedes Wort der Realität! Umso mehr sollten wir Reservisten und RSU-Soldaten uns bemühen, uns bei allen sich ergebenden Gelegenheiten und in angemessener Weise für die Bw, die Reservistenarbeit und die RSUKr einzusetzen, im Sinne einer positiven "Mundpropaganda".


Kommentare:

  1. Lieber Kamerad Gehm,
    ich bin nicht der Meinung des Autors.
    Pöbeleien gab es schon immer gegen Soldaten in Uniform. Die Verantwortung dafür tragen die Berufspazifisten im Parlament.Und das Parlament ist ein Abbild der Gesellschaft. Noch in den 80zigern forderten die Grünen die Auflösung der Bundeswehr. Selbst heute fordert Die Linke den Austritt aus der Nato.
    Wenn 2/3 der Bevölkerung (auch ich )gegen den
    Afganistaneinsatz sind so hat das wenig Auswirkung auf das Ansehen des Soldaten in Uniform. Die Bevölkerung weiss sehr wohl, dass der Soldat nur einem Befehl folgt, folgen muss.Und glauben Sie mir ich habe in den 70zigern gedient, da waren die Anfeindungen noch größer.

    Wolfgang Meyer
    RSUKr RPL

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  2. Fein, dass sich hier mal jemand meldet :-) Ich denke, wir waren gemeinsam auf dem RSU-Infostand in KL gestanden, Wolfgang? Klar magst Du Recht haben. Ich kann aus eigener Erfahrung nichts zu Pöbeleien sagen. Zu meinen aktiven Zeiten 81/82 (W15) bin ich nicht ein einziges Mal in Uniform in der Öffentlichkeit aufgetreten, einmal abgesehen im Umfeld eines Manövers bei Bergen. Da hatte ich verschiedentlich Berührung mit der Zivilbevölkerung (allerdings ländliche), die mich nicht nur sehr freundlich behandelte sondern sogar aktiv unterstützte.

    Was ich nach 30 Jahren totaler Inaktivität aber aus höchsteigener Anschauung bestätigen kann, ist die Tatsache, dass unseren Streitkräften nicht die Beachtung zuteil wird, die Ihnen zusteht. Ich habe praktisch 30 Jahre nichts davon mitbekommen - und wenn, dann nur negative Pressestimmen. Und das kann nicht sein! Ob die Jungs in Afghanistan oder sonstwo im Auftrage unseres Parlamentes unterwegs sind, ist dabei unerheblich - sie tun es und verdienen dafür einen angemessenen Respekt. IMHO mindestens einen Respekt, der jedem Sanitäter, Polizisten oder Feuerwehrmann auch entgegengebracht wird. Auch diese Personengruppe setzt sich -teilweise unter Lebensgefahr- für die Belange der Bevölkerung ein - und verdient ihr Geld damit!

    Kameradschaftliche Grüße
    Michael Gehm

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