Freitag, 14. Dezember 2012

Antwort vom Verteidigungspolitischen Sprecher MdB Ernst-Reinhard Beck

Mit meinem Post vom 11.12. hatte ich eine mir nicht verständliche Passage im Interview der Verbandszeitschrift "loyal" mit Herrn Beck, dem Verteidigungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, angesprochen. Es ging um eine "funktionsfähige Reservestruktur, die nicht alleine auf der Basis von Freiwilligkeit beruhen kann". Der zunächst diesbezüglich kontaktierte Chefredakteur der "loyal", Herr Marco Seliger, konnte meine Frage, was sich denn hinter der in Frage gestellten Freiwilligkeit verberge, auch keine finale Erklärung liefern.

So verblieb die direkte Nachfrage beim Verteidigungsausschus des Deutschen Bundestages, hier in Person des Sprechers, Herrn Beck. Und der antwortete binnen 24 Std. in Form einer pers. Mail. Zeitgleich ging ein Anruf seines Mitarbeiters Herrn Tolksdorf hier ein, der mir das Missverständnis auch nochmals selbst aufklärte und einen Text für mein Blog avisierte, der jetzt vorliegt (s.u.). Ich habe obiges Zitat also gründlich missverstanden. Es geht nicht darum, künftig Reservisten etwa unfreiwillig zu rekrutieren, sondern vielmehr um die "Freiwilligkeit bei Reserveübungen". Entgegen der früheren Einberufungspraxis ist es wohl -wie man des öfteren liest- heute nicht unüblich, dass Arbeitgeber an Reserveübungen interessierte Reservisten gerne auf deren Urlaub oder die Wochenenden verweisen.

Und dieser "Freiwilligkeit" gehört in der Tat entgegengewirkt, wie ich meine!

Allerdings geht es wohl auch anders. Von einem in der BASF beschäftigten Kameraden (der Stube 209 in Idar-Oberstein :-) höre ich, dass dies Thema in seinem Fall sehr großzügig gehandhabt wird. Das soll an dieser Stelle auch einmal klar herausgestellt werden. Sicherlich gibt es viele andere Arbeitgeber, die sich in gleicher Weise der Gesamtverantwortung für unser Land stellen.

Nochmals herzlichen Dank an die Mitwirkenden, Herrn Beck MdB, Herrn Tolksdorf und Herrn Seliger für die spontanen Rückäußerungen!



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