Montag, 5. November 2012

Zurück zu den Ursprüngen - 22.12.1982

Am 22.12.1982 (meinem Geburtstag) wurde ich nach Ableistung meines 15-monatigen Grundwehrdienstes als Obergefreiter (OG) aus der Nachschubkompanie 50 der Panzergrenadierbrigade 5 nach Hause, das heißt zunächst für weitere 10 Jahre in die Mobile Einsatzreserve, entlassen. Stationiert war ich in der Preußenkaserne in Homberg/Efze, unweit von Kassel.

Nachschubausbildungskompanie 18/III in der Steubenkaserne in Gießen, 4. Ausbildungsquartal 1981. Dort letzte Reihe, Mitte - mit dem mürrischen Blick [Fotograf kam während der Mittagspause] und dem vollen Haupthaar).

In der Grundausbildung. An der Tür u.a. die zu verinnerlichenden Dienstgradabzeichen.

Später etwas lockerer in der Stammeinheit - die Klampfe ist nur Tarnung!

Ich hatte anfangs mal darüber nachgedacht, mich angesichts der relativ guten Bezahlung für 2 Jahre zu verpflichten, wa sich aber sofort zerschlug, als ich hörte, dass die Mindestzeit 4 Jahre betrug. So war ich ein stinknormaler "W15er" und war froh, als die Zeit irgendwann rum war. Wie damals üblich, wurde der "Abgang" mit Maßband und Abgängerpfeife lange vor dem eigentlichen Termin vorbereitet und dann am letzten Tag entsprechend gefeiert. Allerdings war dann letztlich die Wahrnehmung des Großereignisses nach durchzechter letzter Nacht nur noch sehr eingeschränkt möglich.


                                                   Abgängerhemd

 W15er-Tagemeldung, Abgängerpfeife, Kompaniewappen, 0-Tage Meldetafel, goldene Essensmarken, Abgängertröte

                                                     Abgängerhut

                                                       Details

Hätte ich mir damals nicht im Traum vorgestellt, jemals nochmals freiwillig eine Bw-Uniform überzustreifen ...






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