Mittwoch, 20. Februar 2019

VdRBw: "Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen: Neue Reservisten für die Bundeswehr"



Interessanter Beitrag des VdRBw zum Thema 'Ungediente!

In Rheinland-Pfalz soll es in diesem Frühjahr unter Ausbildungseinbindung der RSUKp RP losgehen.




(Foto: VdRBw - Ralph Erlmeler)


Samstag, 16. Februar 2019

Experiment Landesregiment Bayern


Hier das Thema 'Landesregimenter' nochmals aus einem etwas anderen 'Blickwinkel' von Radio Utopie
Immerhin scheint der Artikel weitgehend sauber recherchiert worden zu sein.

Ein Zitat hieraus:

"Auf dem Weg zur Nationalgarde?
Nach der klaren Zurückweisung 2017 scheint sich das Verteidigungsministerium schrittweise auf die Vision einer „Nationalen Reserve“ zuzubewegen. Dass diese auch für Inlandseinsätze mit der Polizei zur Verfügung stehen soll, ist in der Vision des Reservistenverbandes klar enthalten.
In den europäischen Nachbarländern fehlt es dafür nicht an Vorbildern."

Samstag, 9. Februar 2019

In Bayern wird das erste Landesregiment für den "Heimatschutz" aufgestellt




Lesenswert, die ausführliche Darstellung auf TELEPOLIS

"Und dann gibt es noch den Plan, in diesem Jahr mit dem Aufbau eines Landesregiments zu beginnen. Das soll Teil der Reserve sein und den "Heimatschutz" sicherstellen - bei Verteidigung, Sicherung und sonstigen Unterstützung der Bundeswehr oder beim Schutz von Objekten. Angeschoben hat dies Oswin Veith, der 2016 sagte : "Ich träume davon, dass 2026 in jedem Bundesland ein Landesregiment mit einem charismatischen Kommandeur, einer Truppenfahne und einem Verband zwischen 800 und 2000 Reservisten zur Unterstützung von Polizei und Bundeswehr in Notlagen vorhanden ist."

Schönes Wochenende!

Freitag, 8. Februar 2019

Hallo mal wieder - ein Leserbrief

 
Hallo, hab mich hier schon länger nicht mehr gemeldet - was mehrere ganz verschiedene Gründe hat. Dieser Tage erreichte mich die folgende Email, die ich als "Leserbrief" verstehe und hier -natürlich nach Rücksprache- veröffentlichen möchte.

Dies freut natürlich, auch und gerade nach so langer Inaktivität, ganz besonders. Danke Christian.

Unabhängig davon arbeite ich -auf besonderen Wunsch- am Fotobericht über unsere (RSUKp RP) letzte Blockausbildung. 
Es wird hier also voraussichtlich ab und an wieder etwas zu lesen/schauen geben.

Michael

 
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Salve Michael,
 
hier schreibt Dir Jäger Christian von Sybel, der aktuell im zweiten Jahr der AGA ist und im November dann als Reservist und Gefreiter mit 38 Jahren ein Teil der Truppe sein darf.
 
Dein RSU Blog hat ja leider schon lange keine Aktualisierung mehr erfahren. Gerade mir hat aber dein Blog immer sehr viel Spaß gemacht und mein Interesse an der RSU immer wieder entflammen lassen. Und da seit langem nichts Neues kam, hoffe ich, Dir geht es trotzdem gut und du kannst dich als Reservist noch einbringen.
 
Zum Thema RSU möchte ich Dir schreiben, dass im KVK Allgäu der Leiter ein gewisser OTL Kevin Jonik ist. Er und sein Stab haben, wie ich auf einem Informationsabend am 29.01.19 erfahren konnte, große Pläner bezüglich der RSU oder eventuell einer Heimatschutzkompanie Allgäu. Aktuell sind ja in Bayern nur Dillingen und Murnau hier als RSU Kompaniestandorte vertreten. Doch gibt es laut OTL Jonik hier noch jede Menge Potenzial für eine RSU im Allgäu mit Sitz in der Kaserne Sonthofen. Das bedeutete natürlich für mich als Kemptner (die Geschichte als Garnisionsstadt Kempten wurde nach über 200-jähriger Geschichte beendet) eine deutliche Verkürzung der Fahrwege und damit mehr Einsatzmöglichkeiten auch im Sinne der Weiterbildung und Übungstage.
 
Es tut sich also gerade hier im Süden viel, was RSU/Heimatschutz angeht und es könnten interessante Zeiten für Reservisten anbrechen, die mehr wollen, als nur zwei Mal im Jahr schießen.
Falls Du also noch Interesse an der RSU hast, empfehle ich Dir mal mit dem OTL Jonik zu reden und vielleicht gibts dann bald mal wieder einen neuen Eintrag auf deinem wirklich tollen Blog.
 
Beste Grüße aus dem Allgäu und Horrido!
 
Christian von Sybel
 

Freitag, 25. Mai 2018

Kommandowechsel bei der RSUKp Rheinland-Pfalz


Kommandowechsel bei der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Rheinland-Pfalz.

Seit ihrer Indienststellung 2013 war Oberstleutnant der Reserve Heisam El-Araj Kompaniechef der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Rheinland-Pfalz. Die 120 Mann starke Reservisteneinheit führt seit dem 1. April Hauptmann der Reserve Alexander Pfriem, Maschinenbauingenieur und ebenfalls Gründungsmitglied der Kompanie. Oberst Erwin Mattes, Kommandeur des Landeskommandos, übergab bei einem Appell in der Kurmainz-Kaserne am 23. Mai offiziell das Kommando. Für seine herausragende Leistung in der Aufstellungsphase mit der RSU-Kompanie erhielt Oberstleutnant El-Araj das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold.

Text: Günter Bohn, Fotos Landeskommando RP


        Oberstleutnant El-Araj, Oberst Erwin Mattes, Hauptmann d. R. Pfriem (v. li)

 
     Oberstleutnant El-Araj ausgezeichnet mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold


Glückwunsch, Herr Oberstleutnant, nochmals von hier aus!


Donnerstag, 19. April 2018

Zurück im Traumberuf - KpChef der RSUKp RP OTL Heisam El-Araj geht zurück in den aktiven Dienst


Die Trendwende Personal bei der Bundewehr macht es möglich: Aufgrund neuer Verpflichtungsmöglichkeiten bis zur einer Höchstdauer von 25 Jahren für Soldaten auf Zeit, ergeben sich für Reservisten als sogenannte Wiedereinsteller völlig neue Perspektiven.




 Ein besonderer Moment: Die Vereidigung (Foto: LKdo RP/Ihmels)

  
So auch für Oberstleutnant Heisam Alexander El -Araj. Seit April ist der ehemalige Reservist wieder aktiver Soldat. Im Landeskommando Rheinland-Pfalz besetzt er den Dienstposten des Stabsoffiziers für Reservistenangelegenheiten. Seine Leidenschaft für die Bundeswehr begleitet den 44-Jährigen schon lange. Von 1994 – 1998 war er Zeitsoldat beim damaligen Raketenartillerielehrbataillon 52 in Idar-Oberstein und in Hermeskeil. Unmittelbar im Anschluss daran begann er seine Ausbildung als Reserveoffizier. „Ich wollte den Kontakt zur Bundeswehr nicht verlieren und mich aktiv in die Truppe einbringen.“ Knapp 1000 Wehrübungstage hat er seit dieser Zeit geleistet.

Höhepunkt seiner Reservistenkarriere war die Aufstellung der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Rheinland-Pfalz. Als Projektoffizier begleitete er sie von den ersten Plänen bis zu ihrer Indienststellung im Jahr 2013. Ab diesem Zeitpunkt führte er sie als Kompaniechef. „Ich habe viel von meiner Freizeit in diese Aufgabe investiert und es hängt viel Herzblut daran. Damit mischt sich auch ein wenig Wehmut zu meiner Freude über den beruflichen Neuanfang.“




Der Kommandeur des Landeskommandos (li) übergibt den neuen Kompaniewimpel
(Foto: LKdo RP/Gehm)


Ausschlaggebend für die Entscheidung von Oberstleutnant El-Araj war der Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung: „Ich wollte mich weiterentwickeln und die Bundeswehr bietet mir die entsprechende Möglichkeit dazu. Die Aufhebung der Altersbegrenzung bei Wiedereinstellungen bietet mir diese hervorragende Chance.“ Mehr als 10 Jahre leitete er als Organisationsleiter Geschäftsstellen des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr in Speyer, Zweibrücken und zuletzt in seiner Heimatstadt Idar-Oberstein. Neben seinem langjährigen Engagement als Reservist eine hervorragende Voraussetzung für seine neue Tätigkeit. Was ihm daran gut gefällt? „Ich kann aktiv an der Neukonzeption der Reserve der Bundeswehr mitwirken und meine langjährigen eigenen Erfahrungen als Reservist und Mitarbeiter des Reservistenverbandes zielführend einbringen“.

Text: Irene Bühler Rech


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Viel Glück, Chef! Waren echt klasse Jahre!

Freitag, 13. April 2018

Abteilung der RSUKp RP beim Handwaffenschießen bei der U.S. Army 2nd Theater Signal Brigade


Einladung auf den Shooting Range

Der Einladung der U.S. Army 2nd Theater Signal Brigade folgend, trafen am 29.3.2018 gegen 7:45 Uhr ca. 25 Kameraden von der RSU RP, vom Landeskommando RP und Kameraden aus Hessen am U.S. shooting range in Wackernheim ein.


Nach einer kurzen Ansprache des Leitenden und dem Verzehr von ein paar amerikanischen Snacks fand eine kurze Demonstration der Waffen statt. M4 und M9 wurden in der Handhabung erklärt, auf alle Fragen wurde eingegangen, besonderes Augenmerk lag auf den " safety instructions".


 
 
 
Danach gab es nochmal ein " safety briefing", dann konnten die ersten Kameraden nach Anlegen der Schutzweste und der pers. Schutzausrüstung mit den amerikanischen Kameraden zum "zeroing" schreiten. Dort wurden die M4 auf den jeweiligen Soldaten individuell nach Probeschüssen eingestellt. Dies, die Trefferaufnahme und das Einstellen von Kimme und Korn nahmen einige Zeit in Anspruch. 





Wenn das Rennen diese " Hürde" genommen hatte, ging es auf die 300m Schießbahn. Dort unter den scharfen Blicken der Aufsichten beim Schützen sowie dem " Tower" (Sergeant mit Megafon), wurde auf Klappfallscheiben geschossen. 300m liegend aufgelegt, 200m und 100m liegend ohne Auflage.


     


Eine Herausforderung, ohne Zieloptik und auf Zeit, zumindest für mich. Danach, nach Ablegen der Waffen folgte das Aufsammeln der Hülsen, das nächste Rennen ging an den Start.

Parallel konnten einige wenige Kameraden die Beretta M9 schießen. Nach kurzer Einweisung am PC in die verschiedenen Szenarien wurden diese dann real durchgeführt: Aus dem Boden eines "Ganges" kamen 3D targets, die es zu bekämpfen galt. Die Szenarien forderten vom Schützen Geschwindigkeit und Genauigkeit auch unter Zeitdruck und Stress, bei Magazinwechsel und gleichzeitig auftauchenden Zielen.




 

Auch hier meine Hochachtung vor den Kameraden, die bei 27 von 30 Treffern " expert" Level erreicht haben.

Nach Abschluss des Schiessens, dem " debriefing" und einer Ansprache des Leitenden gab es für uns Gäste jeweils noch einen AnsteckPin sowie ein T-Shirt der 2nd Theater Signal Brigade.