Montag, 16. Dezember 2019

Kompaniechef der RSUKp RP, Dr. Alexander Pfriem, zum Major d.R. befördert

Unser Kompaniechef Dr. Alexander Pfriem wurde dieser Tage zum Major der Reserve befördert. Herzlichen Glückwunsch auch von hier aus - im Namen der gesamten Kompanie!

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Die Regionale Sicherungs-und Unterstützungskompanie Rheinland-Pfalz wird ab sofort durch einen frischgebackenen Stabsoffizier geführt. Der Kommandeur des Landeskommando Rheinland-Pfalz, Oberst Erwin Mattes, beförderte den bisherigen Hauptmann d. R. Dr. Alexander Pfriem am 9.Dezember 2019 zum Major der Reserve. „Ich freue mich sehr darüber, einen so engagierten und verdienten Reserveoffizier zu befördern“, so Oberst Mattes. Major Pfriem, der die RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz seit April 2018 als Kompaniechef führt, ist ein „Mann der ersten Stunde“. Bereits seit deren Aufstellung am 15.März 2013 war er als Zugführer und späterer Kompanieeinsatzoffizier dabei.
Text: Heisam El-Arai


Beförderung im LKdo RP in Mainz:

v.l.n.r.: RSUFw HF Agron Bajrami (mit interessanter neuer Tarnhose!), StOffzRes OTL Heisam El-Arai (Ex-KpChef RSUKp RP), Spieß OStFw d.R. Stefan Biedinger, Kdr LKdo RP Oberst Erwin Mattes, KpChef RSUKp RP Major d.R. Dr. Alexander Pfriem, stellv. Kdr LKdo RP und Chef des Stabes OTL Andreas Mayer


 Und hier noch zwei Bilder vom Chef aus dem jüngeren Archiv:



Donnerstag, 5. Dezember 2019

Jahresabschluss der RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz


Soeben erreichte mich über die Pressestelle des Landeskommandos RP der folgende Bericht unseres Kompanieeinsatzoffiziers Hauptmann d.R. Dr. Elmar Morhard. Ich selbst war bei der Ausbildung dabei und konnte mir so die Kompetenz des Einsatzersthelfers A erhalten. Danke dafür!

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Erfolgreicher Abschluss des Ausbildungsjahres 2019 für die RSUKp RP. Am 15.11.2019 fand in Idar-Oberstein die letzte Zusammenziehung der RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz für das Jahr 2019 statt. Mit 108 Reservisten und fünf aktiven Soldaten stellte die angetretene Truppe einen neuen Rekord bezüglich der Antrittsstärke seit Aufstellung der Kompanie 2013 auf. Dazu trugen vor allem die neu beorderten Soldaten, die 2019 über das Pilotprojekt „Ausbildung Ungedienter“ gewonnen werden konnten, bei. Sie waren in annähernd voller Stärke dabei.


 Abbildung 1 „RSUKp RP angetreten, Stärke 108“ (Bild: Sohail)

 Für das Stammpersonal der Kompanie stand die Auffrischung im Truppensanitätsdienst, dem sogenannten Ersthelfer Alpha, im Mittelpunkt. Dabei ging es nicht nur darum, den erreichten Ausbildungsstand im Sanitätsdienst zu erhalten, sondern ihn auch zu erweitern. Ob ein Autounfall, das Auffinden einer bewusstlosen Person oder auch Schussverletzungen, in unterschiedlichen Situationen mussten die Soldaten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.


  Abbildung 2 RSU-Soldaten bei der Erst Hilfe Ausbildung (Bild: Biedinger)


Für die neu zu der Kompanie gestoßenen Soldaten fand parallel eine Waffenausbildung statt. Geübt wurde die sichere Handhabung von Maschinengewehr MG3 und Pistole P8. Abschliessend konnten die Soldaten das Gelernte im Handwaffensimulator vertiefen, eine gute Grundlage für die weitere Waffenausbildung im ersten Quartal 2020.


 Abbildung 3 RSU-Soldaten bei der Ausbildung an der Pistole P8 (Bild: Biedinger)


Mit einer Jahresabschlussfeier in den Räumen der Artilleristenkameradschaft Idar-Oberstein e.V. endete das Ausbildungswochenende. Kompaniechef Hauptmann Dr. Alexander Pfriem nutzte den festlichen Rahmen für ein Resümee hinsichtlich des Jahres 2019 und zeichnete zudem zwei Kameraden für ihre herausragende Arbeit mit einem Bestpreis aus. Oberst Erwin Mattes, Kommandeur des LandeskommandosRheinland-Pfalz, freute sich über die inzwischen erreichte außergewöhnliche Antrittsstärke und lobte die Soldaten für die sehr ordentlichen Leistungen im zurückliegenden Ausbildungsjahr. Besondere Anerkennung fand er für den selbstständigen Einsatz der Kp bei der Absicherung der Absturzstelle einer amerikanischen F-16 über eine Woche im Oktoberer im Raum nördlich von Trier. (Text: Elmar Mohrhard)

Donnerstag, 21. November 2019

Out of the Box - Das Veteranenabzeichen


Heute ist es dann also gekommen, das edle Stück! Das Veteranenabzeichen der Bundeswehr!!

    
    

Es gab es ja schon eine ganze Weile, im August 2019, als ich mich durch einen Artikel in meiner Vorzugswochenzeitung animiert fühlte, es doch auch für mich anzufordern. Die langjährige Diskussion zur "Veteranendefinition" im Vorfeld ist hinlänglich bekannt und auch im Artikel beschrieben. 

Gleichwohl habe ich, der ich nie im Auslandseinsatz war, kein Problem, mich als militärischer Veteran zu fühlen. Habe ich doch meinen aktiven Dienst zu Zeiten des Kalten Krieges ebenso ernsthaft abgeleistet und zwar nur wenige Kilometer von der Linie entfernt, an der sich der Warschauer Pakt und die NATO waffenstarrend gegenüberstanden. 





Ich artikulierte also mein Begehr via Email an die dort genannte Adresse und erhielt noch in derselben Nacht (sic!) das Antragsformular zum Abzeichen.


Hoppla, dachte ich, das geht ja subito !! Was ist denn mit der Bundeswehrverwaltung auf einmal los!! Ok, die Bundeswehrverwaltung ist ganz die Alte geblieben - es dauerte tatsächlich jetzt ein geschlagenes Vierteljahr, bis mich das Objekt der Begierde erreichte - kein Einzefall, sondern wohl eher die Regel, wie ich von anderen Kameraden erfuhr.




Der im Artikel noch beschriebene Mangel der unpersönlichen Zustellung des Ehrenzeichens wurde übrigens inzwischen abgestellt. Der Begleitbrief trägt jetzt eine persönliche Anrede und die Unterschrift des Herrn Oberst Dette, seines Zeichens Abteilungsleiter der für die Reserve zuständigen Abteilung VI des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr.

Schönen Dank, Herr Oberst! 



Das Eiserne Kreuz ist schlicht aber ansehnlich - so soll es sein und mit einer Kantenlänge von 1,6 cm am Revers auch wahrnehmbar - ganz im Gegensatz zum Abzeichen des VdRBw mit einer Kantenlänge von gerade 8 mm.



Donnerstag, 31. Oktober 2019

Mission accomplished! - RSUKp RP im Realeinsatz



Mission accomplished! Die Aufräumarbeiten an der Absturzstelle der amerikanischen F-16 enden heute.



Das Flugzeug stürzte am 8. Oktober in Zemmer-Rodt in der Nähe von Trier ab, seitdem liefen die Bergungsarbeiten der Trümmerteile. Die Absicherung und Koordinierung des dafür eingerichteten Militärischen Sicherheitsbereiches hatten ab diesem Zeitpunkt Truppenteile der Bundeswehr aus Rheinland-Pfalz übernommen.



Vergangenen Donnerstag übergaben die Soldaten vom IT-Bataillon 281 aus Gerolstein diese Aufgabe an die Kameraden der RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz, zuvor waren Feldjäger und Soldaten des Artilleriebataillons 345 aus Idar-Oberstein vor Ort. Mit der grundsätzlichen Räumung des Geländes ist auch die Straßensperrung der K34 aufgehoben, geringfügige Arbeiten durch die US-Streitkräfte werden aber noch einige Tage andauern. /Chris (Fundstelle: Die Bundeswehr in RP)






Samstag, 19. Oktober 2019

Jetzt offiziell: Die neue Strategie der Reserve


Im Blogbeitrag  von 'Augen Geradeaus!' geht Thomas Wiegold auf die Neue Strategie der Reserve ein. Zu hören war im Vorfeld schon einiges hierzu - jetzt ist es offiziell:
Die neue Strategie der Reserve, mit der die Bundeswehr künftig Reservisten stärker in ihre Arbeit einbinden und im Bedarf auch heranziehen will, ist jetzt in Kraft. Ein wesentlicher Baustein ist eine geplante Grundbeorderung von sechs Jahren für alle ausscheidenden Soldaten.
Das gesamte Dokument hat T. Wiegold hier  PDF abgelegt.



Mittwoch, 16. Oktober 2019

Y-Spezial: Landes- und Bündnisverteidigung



Unter folgendem Link gibt es ein 124-seitiges Y-Spezial: Landes- und Bündnisverteidigung - sehr schön bebildert - und unter Berücksichtigung der Reserve.

Da der Link frei zugänglich ist, gehe ich davon aus, dass dem so auch sein soll. Andernfalls möge man es mir sagen.

Montag, 14. Oktober 2019

Interessantes Zahlen- und Datenmaterial zu den RSU-Kompanien Deutschlands


Habe heute einen interessanten Hinweis auf die Drucksache 19/10542 des Deutschen Bundestages vom 31.05.2019 erhalten. 

Es ist hier auf ein paar Seiten zusammengefasst interessantes Zahlen- und Datenmaterial zu unseren RSU-Kompanien zu finden, wobei die Intention der Fragesteller hier ohne Belang sein soll.

Interessant hingegen:
  • Seite 5 : Durchschnittliche aus Haushaltsmitteln veranschlagte Betriebskosten einer RSUKp pro Jahr € 22.500,--
  • Seite 8: Übersicht Personalstand und Geschlechterverhältnis aller Einheiten. Die RSUKp Rheinland-Pfalz ist erwartungsgemäß mit Abstand am besten aufgestellt (Soll = Ist = 120). Der Anteil Kameradinnen über alle Kompanien beträgt 2,6%.
  • Seiten 10/11: Übersicht über die 'Übungen unter Beteiligung von RSUKp'

Danke für den Link, Kamerad Thorsten Schreiber!